Samstag, 24. April 2010

Motueka - Marlborough and da way back to Chch

So viel ist die letzte Zeit gar nicht passiert! Nach dem letzten Post war ich nochmal zwei Tage beim klettern und habe meine erste Route draussen im Vorstieg gerockt. Takaka ist echt eine coole Ecke und so hab ich mir anschließend noch einen lazy day am Fluss gegönnt. Nachdem Fabian inzwischen in Motueka war, bin ich am Samstag nach Motueka. Wollte da eigentlich nur einen Tag bleiben, aber wie das eben immer so läuft, bin ich doch länger geblieben. Das Wochenende haben wir mit einer sau coolen Beach Action rum gebracht und es war in erster Linie relaxen und Sonne tanken angesagt. Am Montag gings rüber zum Port Motueka, das ist ein sehr angesagter Übernachtungsplatz. In Motueka ist aktuell Apfel pflücken angesagt und viele travelnde Apple Picker stehen über Nacht am Port. Am Port gibt’s ne art Ofen oder Kamin und da Meppe und Michael immer ordentlich Holz besorgen gibt’s jeden Abend ein Feuer. Da es inzwischen echt schnell kalt wird, wenn die Sonne weg ist, ist ein Feuer immer sehr willkommen. Für Dienstag war schlecht Wetter angesagt und so habe ich das Kajaking im Able Tasman erst mal nicht gebucht. Tatsächlich war das Wetter am Dienstag anfangs gar nicht schlecht und als es Nachmittags dann doch zu regnen anfing, habe ich am Kina Beach gemütlich versucht meinen neuen Himmel im Auto anzubringen. Das Kajaking am Mittwoch war ziemlich cool und die Coast Line des Able Tasman ist ein Hit, außerdem gibt’s haufenweise Robben, Vögel und sogar Pinguine zu sehen. Bei der Eskimorolle habe ich nach dem zweiten Versuch aufgegeben, da müsste man wohl doch mehr Zeit investieren.
Tags drauf hatte ich mir einige spaßige weitere Kleinigkeiten fürs Auto besorgt, heißt Acryl Farbe und ein wenig anderes Zeuch. Nachmittags gings wieder an den Kina Beach, eine nette kleine Halbinsel nicht weit von Motueka, ziemlich ruhig und entspannt dort draussen. Fabian war mit am Start und erinnert mich nach den ersten Pinselstrichen an meine eigentliche Auto Sorge. Wie im letzten Post schon erwähnt, schließt mein Seitenfenster auf der Fahrerseite nicht mehr richtig, dass heißt, dass Fenster öffnet sich während der Fahrt einfach von selbst und wenn es zu ist, wird es eigentlich nur von den Fensterdichtungen gehalten, der scheiss Fensterheber, schiebt die Scheibe einfach nicht mehr zu. Die Türverkleidung hatte ich mal abgemacht, aber es sah irgendwie alles nach ziemlich viel Arbeit aus und so habe ich es erst mal gelassen. Naja, gemacht werden muss es und eine Werkstatt nimmt wieder ordentlich Asche, außerdem hört sich der Fensterheber nicht gesund an und so rechne ich mit irgendwelchen Ersatzteilkosten. Nach einem Nachmittag Forschungsarbeit ist die Ursache des Problems festgestellt und die Logik des Fensterhebers, fassungslos, verstanden. Es braucht einen neuen Stahlseilzug! Nach einigem hin und her bekomme ich ein neues Stahlseil beim Motorrad Händler, wie ich die Enden fixiert bekomme weiß ich noch nicht aber es wird schon irgendwie funktionieren. Nach einem weiteren Tag gebastel funktioniert mein Fensterheber wieder, tiefstes Vertrauen in die Langlebigkeit meiner Reparatur habe ich zwar nicht, aber so lange ich das Teil mit Vorsicht nutze sollte es passen. Ein weiterer Tag mit ein wenig Bastellei in der Sonne und schon ist es wieder Samstag. Eine Woche Motueka und ich frage mich wo die Zeit geblieben ist. Nachdem am Samstag eine Party im Hot Mamas steigt, lasse ich Nelson und Marlborough noch warten. Montag geht’s nach Nelson, bzw. fahre ich gleich bis Elaine Bay. Den Dienstag verbringe ich, faul, mit hammermäßigem Blick auf French Pass. Aus Gründen die ich hier nicht weiter ausführen möchte fahre ich am Dienstag aber fast noch bis Kaikoura, übernachte dort an einem Strand und bin seit Mittwoch wieder in Christchurch. Gestern war schon ein eher planloser Christchurch Tag und heute pisst es in Strömen, so wie es scheint werde ich hier noch ein paar Tage abhängen, vielleicht fahre ich aber auch einfach wieder Richtung Kaikoura rauf, die Ecke sah im Vorbeifahren ziemlich cool aus.
Wies hier genau weiter geht, werden wir sehen, für meinen Teil bin ich mit der Süd-Insel weitestgehend durch. NZ ist schon ein sehr schönes Land, es stimmt schon, es hat von allem etwas und das auf kleinstem Raum.
Was auf der Nordinsel so alles geht und wie die Leute dort unterwegs sind weiß ich nicht, es soll wohl etwas anders sein. Auf jeden Fall, hab ich inzwischen für alles weitere zumindest einen groben Plan und wir werden sehn wie sich die Dinge ausgehen. Bis dahin – rock on!

6 Kommentare:

  1. Also Dein Mobilehome mit den roten Teppichen sieht aus wie'n rollender Puff....

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  2. Mei, man nimmt eben was man kriegen kann und die Quantas Decken waren eben schon so schoen vernaeht ;)

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  3. Bin schon gespannt, was Du zur Nordinsel sagst. Die meisten bekommen erstmal einen Kulturschock, wenn Sie von der 'einsamen' Suedinsel in die Zivilisation kommen. Wellington ist allerdings schon ziemlich locker, obwohl auch dicke Partymeile. Aber bestimmt findest Du Deine einsamen Ecken und im Tongariro National Park gibts immer was zu erklimmen. Wie sieht's denn jetzt mit Arbeit aus? Oder reicht die Kohle noch?

    Bin schon gespannt, was als Naechstes ansteht (und natuerlich die Geschichten zu den Gruenden, warum der Gotsch immer kreuz und quer durch Neuseeland faehrt ;-)

    Hau rein.
    Popf

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  4. Hey alda...
    fakten fakten fakten.. wo bleiben die Infos!!!!!!!!!!!!!!

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  5. :D man, ich weiss ja, was fuer eine faule blogschreibsau der gotschsonsan geworden ist, aber es war die letzte Zeit einfach so viel los und auch wenn ich inzwischen wieder den ganzen tag vor nem rechner sitz blieb zum blog schreiben einfach keine zeit. Werde aber sehn, dass ich bald dazu komme ;) rockt on guys!

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  6. Hi Christian,

    den ganzen Tag vor einem Rechner... *nachdenk...
    klingt ja kräftig nach einer neuen Mission :-)

    Gruß
    robert

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