Salve miteinander!!! So, der Gotschsonsan hat schon eine Ewigkeit nix hören lassen und so nehme ich mir am Samstag Abend Zeit und fange zumindest einen neuen Blogpost an. Natürlich bin ich nicht einfach nur zum Spass nach Christchurch geheizt, das alles hat schon irgendwie einen Grund. Von Elaine Bay bis French Pass ist es echt nicht weit, der Aussichtspunkt den ich auf dem Weg gefunden habe lud zum rasten ein und nachdem ich nirgends „No Camping“ Signs sehe, hatte ich damit geliebäugelt dort eben auch die Nacht zu verbringen. Nach kleineren Wanderungen und ein paar Bieren in der Sonne mit guter Mucke im Ohr klingelt plötzlich mein Telefon und ich war im Grunde schon erstaunt, dass ich an dieser Stelle überhabt Empfang habe. Was für ein Zufall!! Es ist ein Herr von einer Firma, ich nenne Sie mal „Startup Ltd.“, auf jeden Fall geht’s um einen Job und ich mache leicht angeheitert einen Termin für ein persönliches Gespräch am Donnerstag aus. Der Anruf erreicht mich auf meinem Aussichtspunkt an einem Dienstag. In Motueka oder in Takaka hatte ich nochmals ein paar Bewerbungen raus geschickt, dabei gings hauptsächlich darum mein Gewissen zu beruhigen. Nach sieben Monaten Reisen hab ich doch ordentlich Asche liegen lassen, Arbeit muss nicht zwingend sein, aber es geht ja wie gesagt auch darum mal was auszuprobieren und so recht kann ich das Reisen und die vielen tollen Orte nicht mehr geniessen, es muss was passieren und ein Konto Update wäre ebenfalls gern gesehen. Ein guter CV und Anschreiben in Englisch, frisst ordentlich Zeit und auch wenn ich bereits ein Haufen davon investiert habe, gefällt mir mein CV immer noch nicht, bzw. weiß ich dass immer noch ein Haufen Macken drin sind. Wie auch immer, bei dieser Bewerbungsreihe hab ich mich auf Christchurch und Dunedin Konzentriert. Das ganze einfach, weil ich eben noch nicht genau wusste wanns jetzt auf die Nordinsel weiter geht und auch weil ich glaube dass es auf der Süd Insel einfach die besseren Optionen zum Snowboarden hat. Auf jeden, war dass der eigentliche Grund zügig nach Christchurch zu heizen, es geht ja nicht nur um die Strecke, irgendwie muss ich mir auch schnell ein einigermaßen schickes Outfit schnitzen. Mittwoch dann Reststrecke nach ChCh, ab ins Guesthouse und anschließend in die Stadt um so billig wie möglich an fancy clothing zu kommen. Second Hand hat dabei ganz gut geholfen. Donnerstag das Gespräch und so viel will ich über die Company gar nicht schreiben, es ist ein kleiner ISP in Christchurch, der dringend Hilfe braucht. Das Gespräch läuft wie ich finde gut und ich verbringe die folgende Nacht wieder am New Brighton Beach. Es war schon echt witzig in meinem ranzigen Camper mit schicken Schuhen, Hemd und Jersey zum Interview zu fahren. Irgendwie höre ich von der Firma in dieser Woche nix mehr und ich weiß auch nicht recht was ich hier in ChCh eigentlich noch machen soll. Am Samstag entscheide ich mich für Hagley Park und lerne einen Haufen netter Traveler kennen. Wir sitzen zu fünft in Steffs Camper und stimmen uns mit Bier, Wein und Havana Club in den Abend ein. Sehr witzig auch, wir sind fünf Leute aber jeder reist für sich allein, so viele lonely traveler auf einem Haufen habe ich hier in NZ noch nicht gesehen. Samstag Abend in der Stadt ist wie immer Ausnahmezustand angesagt, da morgen aber Anzac Day, ein Gedenktag ist, machen alle Bars schon um 0:00 Uhr zu und die Warteschlangen vor den NightClubs sind mir viel zu lang. Auf jeden Fall lerne ich an diesem Abend echt nette Leute kennen und die nächste Woche verbringen wir am Sumner Beach, dort finden sich scheinbar echt die letzten Traveler zusammen und wir haben mit bis zu acht Campern am Carpark noch ganz ordentliche Actions. Bis Donnerstag höre ich von „Startup Ltd.“ keinen Pieps. Am Montag hatte ich vor lauter Langeweile noch ein paar mehr Bewerbungen Richtung Nord Insel geschickt und am Mittwoch dann eine Mail an die „Startup Ltd.“, irgendwie wäre es ja cool zu wissen wies hier weiter geht. Am Donnerstag gibt’s eine Antwort und am Freitag bekomme ich meinen Vertrag zugeschickt – Montag ist mein erster Arbeitstag. IBM aus Auckland hat mich zwischenzeitlich auch noch angerufen und es scheint, dass ITler in NZ aktuell gut gefragt sind. Der Freitag geht für meine Steuernummer drauf und nach dem ich zwei mal zurück zum Auto muss, um das ein oder andere zu holen, geht mir das Gelaufe ziemlich auf den Sack, bei Cheapskates lasse ich mir auf die Schnelle ein nettes Skateboard raus. Das Wochenende verbringe ich größten Teils mit der Suche nach einem Zimmer. Das Guesthouse nimmt, wenn ich die ganze Woche im Vorraus buche 132$, Zimmer gibt’s für weniger oder um den gleichen Preis, dafür muss ich ein winziges Zimmer aber nicht mit drei anderen teilen und in den meisten Flats ist WiFi bereits inklusive. Nachdem ich aber diesmal wirklich etwas gutes finden will und nicht eine scheiss Karre kaufen will, kann ich mich nicht entscheiden und checke am Sonntag wieder im „Around The World Backpackers“ ein. Dabei geht’s ja nur um die morgendliche Dusche, denn schlafen werde ich auf jeden Fall im meinem eigenen Zimmer. Die Woche ist raz faz rum, abends Wohnungsaction früh ins Bett (in mein eigenes) und morgens um 7:00 Uhr geht der Wecker. Ganz anders wie daheim gibt’s in der ersten Arbeitswoche schon ordentlich zu tun, der Linux Admin verlässt „Startup Ltd.“ am Donnerstag und ich versuche schnell noch die wichtigsten Infos abzugreifen. Freitag Party, Samstag Hangover mit anschließender Party um am Sonntag wieder einen Hangover Tag hinzulegen. Nun gut, im GH lerne ich noch ein paar nette Leute kennen und Staecy zieht am Sonntag Abend in ein Haus nahe des Stadtkerns um, so ganz allein will Sie eigentlich nicht und 60$ die Woche ist ein super Angebot. So bin ich seit Montag in der Boon Street in einem kleinen Haus und hab mein eigenes Zimmer. Alles nur vorübergehend, es kommen noch mehr Leute und seit heute bin ich mein eigenes Zimmer wieder los, außerdem gibt’s hier kein Internet. Arbeitsmäßig war ich seit Montag mehr oder weniger der einzige Admin – 300 Server und einen Haufen Stümper die das sinkende Schiff bereits verlassen haben machen mir ordentlich Stress. Wenn ich da an das gute alte rote Schlachtschiff denke, was ist dass daheim doch alles ordentlich und aufgeräumt. Es ist wohl auch das erste mal in meinem Leben, dass ich echt jeden Tag mit Hemd durch die Gegend laufe, zumindest während der Arbeitszeit, feels like a Slut, zum Glück ist mein Popo noch nicht wund.
Auf jeden steht erst mal fest, dass ich hier die Wintersaison rocken werde, so habe ich mir heute ne schicke, nicht schwarze, sondern bunte, Billabong Snowboard Jacke gegönnt. Den Season Pass für die Clubfields gibt’s die Tage und auch den restlichen Kram werd ich mir nach und nach zulegen. Mum, Du musst mir ein Päckchen schicken. Das Snowboarden geht mir wirklich ab und ich kanns nicht erwarten endlich wieder auf nem Brett zu stehen. So nen genauen Plan wie das mit der „Startup Ltd.“ weiter geht habe ich nicht, genau genommen gibt’s zwei Optionen und vielleicht auch noch was dazwischen, aber ich muss eben erst mal sehn. Es geht erst mal darum das Arbeiten hier auszuprobieren, in NZ ist Arbeit eigentlich ziemlich locker, bei einem ISP der von Leuten aus UK geleitet wird sieht das aber doch wieder ganz anders aus. Na wir werdens sehen, den LiftBoy werd ich dann eben in Kanada spielen.
Heute ist Samstag und wie gesagt, Ausnahmezustand in der Stadt, mal sehn ob ich mir das heute noch gebe. Fleischbeschauung, total besoffene Leute überall und ziemlich mieser Sound, das ist Christchurch an einem Samstag Abend – hoffe ChCh wird mich noch eines besseren belehren. Was soll ich sagen Leut, für mich geht sich hier bisher alles super aus, so wie die ganze Zeit auf meiner Reise. Die Welt liegt uns zu Füßen denn wir stehen drauf wir gehen drauf!!!ROCKT ON – Love you all!!
Auf jeden steht erst mal fest, dass ich hier die Wintersaison rocken werde, so habe ich mir heute ne schicke, nicht schwarze, sondern bunte, Billabong Snowboard Jacke gegönnt. Den Season Pass für die Clubfields gibt’s die Tage und auch den restlichen Kram werd ich mir nach und nach zulegen. Mum, Du musst mir ein Päckchen schicken. Das Snowboarden geht mir wirklich ab und ich kanns nicht erwarten endlich wieder auf nem Brett zu stehen. So nen genauen Plan wie das mit der „Startup Ltd.“ weiter geht habe ich nicht, genau genommen gibt’s zwei Optionen und vielleicht auch noch was dazwischen, aber ich muss eben erst mal sehn. Es geht erst mal darum das Arbeiten hier auszuprobieren, in NZ ist Arbeit eigentlich ziemlich locker, bei einem ISP der von Leuten aus UK geleitet wird sieht das aber doch wieder ganz anders aus. Na wir werdens sehen, den LiftBoy werd ich dann eben in Kanada spielen.
Heute ist Samstag und wie gesagt, Ausnahmezustand in der Stadt, mal sehn ob ich mir das heute noch gebe. Fleischbeschauung, total besoffene Leute überall und ziemlich mieser Sound, das ist Christchurch an einem Samstag Abend – hoffe ChCh wird mich noch eines besseren belehren. Was soll ich sagen Leut, für mich geht sich hier bisher alles super aus, so wie die ganze Zeit auf meiner Reise. Die Welt liegt uns zu Füßen denn wir stehen drauf wir gehen drauf!!!ROCKT ON – Love you all!!
manmanman, alter, chris.... und ich dachte schon wir sehen dich bald im norden, aber nix da, du laesst es dir in chch gut gehen, sueperb :) meld mich bald mal persoenlich, per mail und so / bis dahin du slut, die tanja aus motueka ;)
AntwortenLöschenHi Christian,
AntwortenLöschenhey das doch mal coole news. Räum den Laden mal anständig auf. Und implementiere mal nicht den roten Overhead..... :-)
Viele Grüße und gib gas
robert
Yo Dicker!
AntwortenLöschenDas is ja mal richtig spannend was Du so treibst. Wie is das denn bei der Bewerbung angeben "Ich wohne im Pow?" :)
Du, kontaktet mich Deine Mom oder schreibst Du mir ne Mail mit Ihrer Nummer? Ich meine wenn Du ein großes Paket brauchst und da Dein Board drin sein soll, dann muss ich das mal von mir ausm Keller rausholen und übergeben, ne?
Schon witzig, ich düs jetzt an Pfingsten das letzte mal ins KT und Du stehst sozusagen in den Startlöchern :D
Servus alter Schwede!
AntwortenLöschenLeider ist der Tag bei Dir schon rum, aber bei uns liegt er noch in den letzten Zügen. Wünsche Dir Alles Gute zum Geburtstag, Du Rumtreiber ;-) Ich hoffe, Du hast Chch mal gezeigt, wie ein Bayer Geburtstag feiert.
Coole Sache mit dem Job. Auch wenn's dasselbe ist, wie hier, macht's doch irgendwie mehr Spaß, oder?
Lass es Dir gut gehen und halt uns auf dem Laufenden.
In diesem Sinne: Hau rein und bis bald
Popf
Hi Christian,
AntwortenLöschenwünsche Dir alles gute zum Geburtstag. Lass es dir geut gehen, und freu mich schon auf deinem Geburtstags bog Eintrag!
Viele Grüße
robert
Servas Gotsch,
AntwortenLöschennach langer Zeit mal wieder reingelesen und immer ncoh beeindruckt.
Ich wünsche Dir - nachträglich - alles Gute zum Geburtstag und freu mich für Dich, dass die Entscheidung für die Reise so viel positives für Dich bringt.
Grüße aus Kaufering
Alex