Nun, nachdem der Donnerstag Abend vor Abflug schon feucht fröhlich war, war am Freitag noch das ein oder andere zu erledigen. Craig, hat meine zwei dicken Boxen mit Zeug abgeholt und wird diese für mich verwahren. So habe ich mein Snowboard Zeug auch erst mal in NZ, diesen Winter werde ich in Europa auf jeden Fall nicht dazu kommen und vielleicht brauch ich es in der nächsten Saison wieder in NZ oder den Winter darauf in Kanada, wie auch immer, man darf ja träumen.
Am Freitag packe ich auf die schnelle meinen Rucksack und pack, inzwischen bereue ich es schon, auch meine Slackline mit in den Rucksack, wir werden sehen, wie oft ich sie gebrauche.
Freitag Nachmittag ist chillen angesagt, Jiri wohnt die ganze Woche schon mit im Haus, habe Ihn eine Woche vorher im Vagabound Backpackers kennen gelernt und Abends kommt Xavier und Stefan vorbei. Im Grunde war ein entspannter Abend geplant, mein Flug geht morgens um 7:00 Uhr und daher ist früh aufstehen angesagt. Die Nachbarin macht an diesem Abend ebenfalls eine kleine Party und so kommt es, dass wir am ende mit drei Maori Mädels auf unserer Trasse fröhlich die Sau raus lassen. Was ein gelungener letzter Abend in NZ! Gegen 1:00 Uhr gehe ich ins Bett und freue mich nur bedingt über den frühen Abflug am Morgen, es bleiben drei Stunden Schlaf.
Xavier bringt mich morgens zum Flughafen, der Check-in verläuft problemlos und so erreiche ich Melbourne nach 3,5 Stunden Flug. Aufenthalt in Melbourne 6 Stunden und ich verpasse die Gelegenheit den Express Shuttle in die Stad zu nehmen um Melbourne auszuchecken. Von Melbourne nach Perth, sitze ich wieder drei Stunden im Flieger, auch bei meinem zweiten Flug ist es nicht möglich die Rückenlehne meines Sitzes zu verstellen und so finde ich wieder keinen Schlaft. Aufenthalt in Perth, nochmal 5 Stunden, bevor es nach einem neuerlich problemlosem Check-in nach Singapore weiter geht. Um 3:15 Uhr schlage ich in Singapore auf und nun weiß ich auch wie es sich anfühlt dort mit 18kg am Rücken aufzuschlagen. Es fühlt sich super an, aber doch auch unwirklich, mit dem Transfer-Bus fahre ich vom Budget-Terminal zu den Haupt-Terminals und vergesse gleich mal ein paar Kleidungsstücke in meinem Koffer Trolly. Nun gut, es ist drei Uhr morgens und so habe ich keinen Stress, zurück am Budget-Terminal bin ich froh, das alles noch da ist. Planlos wie ich bin, hab ich keine Ahnung von Singapore, sicher hab ich mich ein wenig erkundigt aber kein Hostel angefragt oder mich detailliert über die einzelnen Stadtteile informiert. So such ich mir est einmal einen P
latz im Airport um ein wenig zu relaxen und anzukommen. Bei Weihnachtsstollen und einem Kaffee schreibe ich mir ein zwei Hostels auf und eine U-Bahn Station. In der Stadt checke ich das erste Hostel gegen, 6:30 Uhr, es ist sogar offen und ich kann einen Blick auf den Dorm auf der Dachterasse werfen. Das Cozy Corner, kostet $13 SGD, hat 10 Betten auf dem Dach unter einer dünnen Plane, ist direkt an einer Hauptstrasse und einem Busstop gelegen. Nicht gerade das was ich mir vorgestellt habe und nachdem es früh morgens ist, mache ich mich, bei ungewohnter Hitze, doch noch auf in die nahegelegene Arab Street. Sleepy Sams Guesthouse sieht nett aus, die Bussorah Street wartet mit Kleinstadt-Atmosphäre auf und gefällt mir gut. So bleibe ich erst mal in der Gegend, trinke mehr Kaffee und warte bis die Reception offen hat. Der Drom ist OK, etwas düster aber nach fast 30 Stunden unterwegs bin ich froh, endlich einen Platz zum bleiben gefunden zu haben.
Wie üblich, kommt Schlafen nach Ankunft und am Beginn eines Tages nicht in Frage, so schnappe Ich mir einen Stadtplan und mach mich an einen Rundgang durch die Stadt. Mein Weg führt mich durch riesige Shopping Malls, mehr Shops, mehr Shops, mehr Shops, durch Malls aus denen man kaum mehr heraus findet, die sich miteinander verbinden zu Mega Malls, zur Marina Bay, dass futuristische Zentrum schlecht hin. Es ist schockierend und ich finde es einfach nur falsch!! $20SGD um sich den Skypark auf MarinaBaySands anzusehen, finde ich überzogen, in den neuen Bauten reihen, sich Ferarri, Harley Davidson, Schmuck und Designer Shops aneinander, alles ist riesig und es ist einfach sonderbar, nichts sieht wirklich gemütlich aus, dafür abe
r super schick und aufgesetzt. Der Weg durch China Town bietet dann doch etwas South-East-Asia Feeling, dennoch kann ich mich mit Singapore nicht recht anfreunden. Am Abend lerne ich Daniel aus Stuttgart und Noel aus Österreich kennen, beide sind unterwegs nach NZ und natürlich habe ich viel zu erzählen und zu berichten, Stefanie aus Frankreich gesellt sich ebenfalls zu uns, Sie ist gerade auf dem Weg von NZ nach France. Es ergibt sich ein geselliger Abend mit vielen Geschichten aus NZ. Tags drauf checke ich, wegen Visa, zur Thailändisch Botschaft welche an diesem Montag aber leider geschlossen ist. Anschließend checke ich das National Reserve und mache einen Jungle Walk, mitten in der Stadt, schon auch einmal ganz witzig. Am Tag darauf, geht’s wieder zur Thailändischen Botschaft und ich bin schon etwas unglücklich über die ärgerlichen Visa Bedingungen. Ohne Flug, raus aus Thailand will man mir hier kein Visum geben, auch nicht für $50 SGD. Den Nachmittag verbringe ich mit Internet und der Suche nach Flügen. Abends sitzen wir wieder vor dem Guesthouse und geniessen ein paar Bier. Tags drauf, schließe ich das Thema Visa erst mal ab, werde mich einfach später nochmals darum kümmern. Nach drei Tagen Singapore will ich hier eigentlich nur noch raus, Daniel und Noel reisen morgen ab und Stefanie muss am darauffolgenden Abend los. Nachdem wir uns echt gut verstehen und ich im Grunde auch gar keinen Stress habe, machen wir am Mittwoch zu einer kleinen Insel zwischen Singapore und Malaysia los. Pulau Ubin, ist nett und wir finden doch mehr Wildlife als erwartet. Die Blicke auf riesen Tanker, auf die Skyline von Singapore und Bohrinseln sind sonderbar. Dennoch macht unser kleiner Biketrip einen riesen Spaß und so bekomme ich zumindest eine Idee was man als Natur verbundener Mensch in Singapore tuen kann.
Am Donnerstag packe ich mich in den Bus nach JB (Johor Bahur) und nehme von dort einen Bus nach Mersing an der Ostküste Malaysias. Die Idee war die Insel Tioman auszuchecken. Die ganze Fahrt nach Mersing Fürth durch Palm Öl Plantagen, Palm Öl, Palm Öl und nochmals Palm Öl. In Mersing selbst mache ich einen Stadtrundgang und suche nach einem Hostel, es regnet nicht aber das Wetter ist nicht der Hit, es ist Monsun Zeit an der Ostküste. Fähren nach Tioman fahren nur vielleicht oder eben nicht, es ist also gut möglich dass man von der Insel erst mal nicht mehr weg kommt. In Mersing selbst ist nicht viel los und einige Hostels sind geschlossen. Am weg zurück Richtung Busstation esse ich etwas und mache anschließend zurück zur Busstation. Es ist drei Uhr am Nachmittag und so hoffe ich doch noch einen Bus nach Melaka zu erwischen. Der Bus fährt um 17:30 Uhr und soll 4 Stunden bis Melaka brauchen. Das könnte sich mit einem Guesthouse dann also gerade noch so ausgehen. Also checke ich ein Ticket und hänge für gut zwei Stunden am Busbahnhof ab. Im Grunde wollte ich ja nur raus aus der Stadt, rein in die Natur. Wie auch immer, Abends gegen 22:30 Uhr komme ich in Melaka an. Der Busbahnhof liegt 7km außerhalb der Stadt, ein Taxi koset 20 Ringgit, würde schätzen das sind so um die 6 Euro. Auf einmal quatscht mich ein älterer Herr an und meint er ist von einem Guesthouse. Es ist Spät, ich bin etwas gelangweilt von der Busfahrt und so habe ich einen Blick für die Preise des angebotenten Guesthouses. 10 Ringgit im Drom sind cool, also 3 Euro oder so. OK, trotzdem brauch ich ein Taxi und handle den Kerl auf 17 Ringgit runter. Das Guesthouse sieht von aussen schon nicht besonders aus, es ist ein großes altes Stadthaus. Nachdem ich wieder einmal über 12 Stunden unterwegs bin, denke ich für eine Nacht wird es schon passen und habe daher gar keinen Blick für die Zimmer bevor ich einchecke. Als ich das erste mal den Dorm im zweiten Stock unter dem Dach betrete muss ich fast lachen, es ist im Grunde schon ziemlich verkommen. Der Putz blättert im ganzen Haus von den Wänden, im Dorm sind Fotos aus Zeitungen aufgehängt, die mit Schmierereien von anderen Travellern verziert sind. Es sind Sprüche und Zeichnungen an den Wänden wie z.B. „This place sucks!“ oder „Be good, if you can't be good, forget it!“. Wie auch immer, ich frage nach Bier und Bier ist hier in Malaysia überhaupt recht teuer, entscheide mich daher in den Strassen von Melaka nach einer guten Quelle zu suchen. Finde dann immerhin eine halb Liter Dose strong Beer mit 12 Volt und genieße diese auf meinem Bett im Dorm. Außer mir und einem älteren Herren, der aber schon zu Bett gegangen ist, ist niemand im Dorm. Nach der guten Dose, gelüstet es mich nach einer Zigarette und daher begebe ich mich in die Lounge um zu rauchen. In der Lounge sitzt der Herr der mich am Busbahnhof abgefangen hat und ein weitere Herr der hier im Hostel arbeitet. Beide rauchen und trinken Bier. Nach einem halben Liter strong beer aus Holland, bin ich schon etwas lustig und wir haben nette Gespräche. Yen, der Hostel Eigentümer nimmt mich anschließend noch zu einem seiner Hotspots mit, wir trinken und ratschen bis morgens um drei. So kommt es, dass ich tags drauf mit Kopfweh aufwache und schon weiß, dass ich noch einen Tag länger hier im Guesthouse verbringen werde. Yen ist ein netter, keine Frage, ich erfahre viel über M
alaysia, Singapore und ein wenig über chinese people. Er ist 65 Jahre alt und bräuchte etwas Hilfe mit seinem Guesthouse. Der Hangover ist nicht so übel und so sehe ich mir Melaka an. Melaka ist nett, eine Stadt mit Geschichte, aber eben auch eine Stadt, trotzdem genieße ich die verschiedenen Stadtviertel und Abends ein Bier am Nightmarket in Chinatown. Auch finde ich etwas Zeit mich mehr um meine Reiseplanung zu kümmern und entscheide mich für einen langen Bus Trip nach Ipoh, eine Durchgangsstation wenn man in die Cameron Highlands oder auf die Insel Pulau Penang weiter will. Kuala Lumpur lasse ich einfach aus, von Stadt habe ich einfach erst einmal genug und ich glaube es werden sich noch Gelegenheiten ergeben einen genaueren Blick auf die Petronas Tower zu werfen.
Am Busbahnhof in Ipoh, gerade erst einen heftigen Sturm auf dem Highway hinter mir, entscheide ich mich daher für Lumut an der Küste um am nächsten Tage die Fähre zu nehmen. Nachdem ich aber am Busbahnhof Voitech, einen Kollegen aus Czech Republic treffe, entscheide ich mich nach kurze überlegen doch für die Highlands, wir erwischen den letzten Bus und sind auf dem Weg in die Highlands. Atemberaubende Blicke und keine weiteren Touris im Bus, sind wir gespannt auf Tanah Rata in den Cameron Highlands. Ein riesen Stau erwartet uns, im Lonely Plante war geschrieben man soll seine Unterkunft frühzeitig buchen, sollte man die Highlands im Dezember besuchen. Die locals haben Sommerferien und es handelt sich um ein beliebtes Ferien Ziel. So dauert unsere Fahrt nochmals fünf Stunden und wir erreichen Tanah Rata kurz nach 22:00 Uhr. Alles ist super busy, dicke Beton Bunker, Hotels und haufenweise Autos schocken mich wieder ordentlich. Ganz anders hier als in Mea Salong im Norden Thailands. Wie auch immer, Voiech und ich trennen uns, da er entscheidet im Jungle zu schlafen, bei 10 Grad ohne Schlafsack habe ich das nicht vor und laufe voll bepackt durch die Strassen. Ein Typ fragt mich ob ich nach einem Platz zum bleiben suche und es stellt sich heraus, dass er in Daniels Lodge arbeitet. Genau das Guesthouse nach dem ich gesucht habe. Es ist überfüllt, wie überall hier, aber ich bekomme einen Platz im TV-Room und eine Matratze auf den Bode
n. Hier sind einige Backpacker unterwegs, ich genieße ein Bier am Lagerfeuer und freue mich hier zu sein, auch wenn der Ort irgendwie sonderbar wirkt, mit all diesen Touris und den fetten Hotels, dem Golfplatz usw., trotzdem die Luft ist super, es ist Jungle überall und ich bin raus aus der Stadt, back to nature. Es gibt hier viele Trails die man auf eigene Faust erforschen kann und so freue ich mich auf ein paar Tage Jungle Trekking. Heute war lazy Day, mehr oder weniger, den Vormittag verbringe ich bei einem gutem Gespräch mit Larry, aus Collorado, gutem Essen und den Nachmittag verbringe ich mit dem schreiben dieses Posts. Es fühlt sich so gut an, hier auf der Terrasse zu sitzen und mit Blick auf den Jungle diesen Post zu schreiben. So hat es nun fast eine Woche gedauert, aber nun, bin ich Zurück, meine Reise Stimmung ist gut, ich freue mich auf ein tolles Trekking morgen und werde mir hier ein paar schöne Tage gönnen.
Life is Awesome!!!
Freitag Nachmittag ist chillen angesagt, Jiri wohnt die ganze Woche schon mit im Haus, habe Ihn eine Woche vorher im Vagabound Backpackers kennen gelernt und Abends kommt Xavier und Stefan vorbei. Im Grunde war ein entspannter Abend geplant, mein Flug geht morgens um 7:00 Uhr und daher ist früh aufstehen angesagt. Die Nachbarin macht an diesem Abend ebenfalls eine kleine Party und so kommt es, dass wir am ende mit drei Maori Mädels auf unserer Trasse fröhlich die Sau raus lassen. Was ein gelungener letzter Abend in NZ! Gegen 1:00 Uhr gehe ich ins Bett und freue mich nur bedingt über den frühen Abflug am Morgen, es bleiben drei Stunden Schlaf.
Xavier bringt mich morgens zum Flughafen, der Check-in verläuft problemlos und so erreiche ich Melbourne nach 3,5 Stunden Flug. Aufenthalt in Melbourne 6 Stunden und ich verpasse die Gelegenheit den Express Shuttle in die Stad zu nehmen um Melbourne auszuchecken. Von Melbourne nach Perth, sitze ich wieder drei Stunden im Flieger, auch bei meinem zweiten Flug ist es nicht möglich die Rückenlehne meines Sitzes zu verstellen und so finde ich wieder keinen Schlaft. Aufenthalt in Perth, nochmal 5 Stunden, bevor es nach einem neuerlich problemlosem Check-in nach Singapore weiter geht. Um 3:15 Uhr schlage ich in Singapore auf und nun weiß ich auch wie es sich anfühlt dort mit 18kg am Rücken aufzuschlagen. Es fühlt sich super an, aber doch auch unwirklich, mit dem Transfer-Bus fahre ich vom Budget-Terminal zu den Haupt-Terminals und vergesse gleich mal ein paar Kleidungsstücke in meinem Koffer Trolly. Nun gut, es ist drei Uhr morgens und so habe ich keinen Stress, zurück am Budget-Terminal bin ich froh, das alles noch da ist. Planlos wie ich bin, hab ich keine Ahnung von Singapore, sicher hab ich mich ein wenig erkundigt aber kein Hostel angefragt oder mich detailliert über die einzelnen Stadtteile informiert. So such ich mir est einmal einen P
latz im Airport um ein wenig zu relaxen und anzukommen. Bei Weihnachtsstollen und einem Kaffee schreibe ich mir ein zwei Hostels auf und eine U-Bahn Station. In der Stadt checke ich das erste Hostel gegen, 6:30 Uhr, es ist sogar offen und ich kann einen Blick auf den Dorm auf der Dachterasse werfen. Das Cozy Corner, kostet $13 SGD, hat 10 Betten auf dem Dach unter einer dünnen Plane, ist direkt an einer Hauptstrasse und einem Busstop gelegen. Nicht gerade das was ich mir vorgestellt habe und nachdem es früh morgens ist, mache ich mich, bei ungewohnter Hitze, doch noch auf in die nahegelegene Arab Street. Sleepy Sams Guesthouse sieht nett aus, die Bussorah Street wartet mit Kleinstadt-Atmosphäre auf und gefällt mir gut. So bleibe ich erst mal in der Gegend, trinke mehr Kaffee und warte bis die Reception offen hat. Der Drom ist OK, etwas düster aber nach fast 30 Stunden unterwegs bin ich froh, endlich einen Platz zum bleiben gefunden zu haben.Wie üblich, kommt Schlafen nach Ankunft und am Beginn eines Tages nicht in Frage, so schnappe Ich mir einen Stadtplan und mach mich an einen Rundgang durch die Stadt. Mein Weg führt mich durch riesige Shopping Malls, mehr Shops, mehr Shops, mehr Shops, durch Malls aus denen man kaum mehr heraus findet, die sich miteinander verbinden zu Mega Malls, zur Marina Bay, dass futuristische Zentrum schlecht hin. Es ist schockierend und ich finde es einfach nur falsch!! $20SGD um sich den Skypark auf MarinaBaySands anzusehen, finde ich überzogen, in den neuen Bauten reihen, sich Ferarri, Harley Davidson, Schmuck und Designer Shops aneinander, alles ist riesig und es ist einfach sonderbar, nichts sieht wirklich gemütlich aus, dafür abe
r super schick und aufgesetzt. Der Weg durch China Town bietet dann doch etwas South-East-Asia Feeling, dennoch kann ich mich mit Singapore nicht recht anfreunden. Am Abend lerne ich Daniel aus Stuttgart und Noel aus Österreich kennen, beide sind unterwegs nach NZ und natürlich habe ich viel zu erzählen und zu berichten, Stefanie aus Frankreich gesellt sich ebenfalls zu uns, Sie ist gerade auf dem Weg von NZ nach France. Es ergibt sich ein geselliger Abend mit vielen Geschichten aus NZ. Tags drauf checke ich, wegen Visa, zur Thailändisch Botschaft welche an diesem Montag aber leider geschlossen ist. Anschließend checke ich das National Reserve und mache einen Jungle Walk, mitten in der Stadt, schon auch einmal ganz witzig. Am Tag darauf, geht’s wieder zur Thailändischen Botschaft und ich bin schon etwas unglücklich über die ärgerlichen Visa Bedingungen. Ohne Flug, raus aus Thailand will man mir hier kein Visum geben, auch nicht für $50 SGD. Den Nachmittag verbringe ich mit Internet und der Suche nach Flügen. Abends sitzen wir wieder vor dem Guesthouse und geniessen ein paar Bier. Tags drauf, schließe ich das Thema Visa erst mal ab, werde mich einfach später nochmals darum kümmern. Nach drei Tagen Singapore will ich hier eigentlich nur noch raus, Daniel und Noel reisen morgen ab und Stefanie muss am darauffolgenden Abend los. Nachdem wir uns echt gut verstehen und ich im Grunde auch gar keinen Stress habe, machen wir am Mittwoch zu einer kleinen Insel zwischen Singapore und Malaysia los. Pulau Ubin, ist nett und wir finden doch mehr Wildlife als erwartet. Die Blicke auf riesen Tanker, auf die Skyline von Singapore und Bohrinseln sind sonderbar. Dennoch macht unser kleiner Biketrip einen riesen Spaß und so bekomme ich zumindest eine Idee was man als Natur verbundener Mensch in Singapore tuen kann.Am Donnerstag packe ich mich in den Bus nach JB (Johor Bahur) und nehme von dort einen Bus nach Mersing an der Ostküste Malaysias. Die Idee war die Insel Tioman auszuchecken. Die ganze Fahrt nach Mersing Fürth durch Palm Öl Plantagen, Palm Öl, Palm Öl und nochmals Palm Öl. In Mersing selbst mache ich einen Stadtrundgang und suche nach einem Hostel, es regnet nicht aber das Wetter ist nicht der Hit, es ist Monsun Zeit an der Ostküste. Fähren nach Tioman fahren nur vielleicht oder eben nicht, es ist also gut möglich dass man von der Insel erst mal nicht mehr weg kommt. In Mersing selbst ist nicht viel los und einige Hostels sind geschlossen. Am weg zurück Richtung Busstation esse ich etwas und mache anschließend zurück zur Busstation. Es ist drei Uhr am Nachmittag und so hoffe ich doch noch einen Bus nach Melaka zu erwischen. Der Bus fährt um 17:30 Uhr und soll 4 Stunden bis Melaka brauchen. Das könnte sich mit einem Guesthouse dann also gerade noch so ausgehen. Also checke ich ein Ticket und hänge für gut zwei Stunden am Busbahnhof ab. Im Grunde wollte ich ja nur raus aus der Stadt, rein in die Natur. Wie auch immer, Abends gegen 22:30 Uhr komme ich in Melaka an. Der Busbahnhof liegt 7km außerhalb der Stadt, ein Taxi koset 20 Ringgit, würde schätzen das sind so um die 6 Euro. Auf einmal quatscht mich ein älterer Herr an und meint er ist von einem Guesthouse. Es ist Spät, ich bin etwas gelangweilt von der Busfahrt und so habe ich einen Blick für die Preise des angebotenten Guesthouses. 10 Ringgit im Drom sind cool, also 3 Euro oder so. OK, trotzdem brauch ich ein Taxi und handle den Kerl auf 17 Ringgit runter. Das Guesthouse sieht von aussen schon nicht besonders aus, es ist ein großes altes Stadthaus. Nachdem ich wieder einmal über 12 Stunden unterwegs bin, denke ich für eine Nacht wird es schon passen und habe daher gar keinen Blick für die Zimmer bevor ich einchecke. Als ich das erste mal den Dorm im zweiten Stock unter dem Dach betrete muss ich fast lachen, es ist im Grunde schon ziemlich verkommen. Der Putz blättert im ganzen Haus von den Wänden, im Dorm sind Fotos aus Zeitungen aufgehängt, die mit Schmierereien von anderen Travellern verziert sind. Es sind Sprüche und Zeichnungen an den Wänden wie z.B. „This place sucks!“ oder „Be good, if you can't be good, forget it!“. Wie auch immer, ich frage nach Bier und Bier ist hier in Malaysia überhaupt recht teuer, entscheide mich daher in den Strassen von Melaka nach einer guten Quelle zu suchen. Finde dann immerhin eine halb Liter Dose strong Beer mit 12 Volt und genieße diese auf meinem Bett im Dorm. Außer mir und einem älteren Herren, der aber schon zu Bett gegangen ist, ist niemand im Dorm. Nach der guten Dose, gelüstet es mich nach einer Zigarette und daher begebe ich mich in die Lounge um zu rauchen. In der Lounge sitzt der Herr der mich am Busbahnhof abgefangen hat und ein weitere Herr der hier im Hostel arbeitet. Beide rauchen und trinken Bier. Nach einem halben Liter strong beer aus Holland, bin ich schon etwas lustig und wir haben nette Gespräche. Yen, der Hostel Eigentümer nimmt mich anschließend noch zu einem seiner Hotspots mit, wir trinken und ratschen bis morgens um drei. So kommt es, dass ich tags drauf mit Kopfweh aufwache und schon weiß, dass ich noch einen Tag länger hier im Guesthouse verbringen werde. Yen ist ein netter, keine Frage, ich erfahre viel über M
alaysia, Singapore und ein wenig über chinese people. Er ist 65 Jahre alt und bräuchte etwas Hilfe mit seinem Guesthouse. Der Hangover ist nicht so übel und so sehe ich mir Melaka an. Melaka ist nett, eine Stadt mit Geschichte, aber eben auch eine Stadt, trotzdem genieße ich die verschiedenen Stadtviertel und Abends ein Bier am Nightmarket in Chinatown. Auch finde ich etwas Zeit mich mehr um meine Reiseplanung zu kümmern und entscheide mich für einen langen Bus Trip nach Ipoh, eine Durchgangsstation wenn man in die Cameron Highlands oder auf die Insel Pulau Penang weiter will. Kuala Lumpur lasse ich einfach aus, von Stadt habe ich einfach erst einmal genug und ich glaube es werden sich noch Gelegenheiten ergeben einen genaueren Blick auf die Petronas Tower zu werfen.Am Busbahnhof in Ipoh, gerade erst einen heftigen Sturm auf dem Highway hinter mir, entscheide ich mich daher für Lumut an der Küste um am nächsten Tage die Fähre zu nehmen. Nachdem ich aber am Busbahnhof Voitech, einen Kollegen aus Czech Republic treffe, entscheide ich mich nach kurze überlegen doch für die Highlands, wir erwischen den letzten Bus und sind auf dem Weg in die Highlands. Atemberaubende Blicke und keine weiteren Touris im Bus, sind wir gespannt auf Tanah Rata in den Cameron Highlands. Ein riesen Stau erwartet uns, im Lonely Plante war geschrieben man soll seine Unterkunft frühzeitig buchen, sollte man die Highlands im Dezember besuchen. Die locals haben Sommerferien und es handelt sich um ein beliebtes Ferien Ziel. So dauert unsere Fahrt nochmals fünf Stunden und wir erreichen Tanah Rata kurz nach 22:00 Uhr. Alles ist super busy, dicke Beton Bunker, Hotels und haufenweise Autos schocken mich wieder ordentlich. Ganz anders hier als in Mea Salong im Norden Thailands. Wie auch immer, Voiech und ich trennen uns, da er entscheidet im Jungle zu schlafen, bei 10 Grad ohne Schlafsack habe ich das nicht vor und laufe voll bepackt durch die Strassen. Ein Typ fragt mich ob ich nach einem Platz zum bleiben suche und es stellt sich heraus, dass er in Daniels Lodge arbeitet. Genau das Guesthouse nach dem ich gesucht habe. Es ist überfüllt, wie überall hier, aber ich bekomme einen Platz im TV-Room und eine Matratze auf den Bode
n. Hier sind einige Backpacker unterwegs, ich genieße ein Bier am Lagerfeuer und freue mich hier zu sein, auch wenn der Ort irgendwie sonderbar wirkt, mit all diesen Touris und den fetten Hotels, dem Golfplatz usw., trotzdem die Luft ist super, es ist Jungle überall und ich bin raus aus der Stadt, back to nature. Es gibt hier viele Trails die man auf eigene Faust erforschen kann und so freue ich mich auf ein paar Tage Jungle Trekking. Heute war lazy Day, mehr oder weniger, den Vormittag verbringe ich bei einem gutem Gespräch mit Larry, aus Collorado, gutem Essen und den Nachmittag verbringe ich mit dem schreiben dieses Posts. Es fühlt sich so gut an, hier auf der Terrasse zu sitzen und mit Blick auf den Jungle diesen Post zu schreiben. So hat es nun fast eine Woche gedauert, aber nun, bin ich Zurück, meine Reise Stimmung ist gut, ich freue mich auf ein tolles Trekking morgen und werde mir hier ein paar schöne Tage gönnen.Life is Awesome!!!
Na dann - schöne Adventszeit im Dschungel!
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Peter