Eine zwei Monats Blogschreibe pause beweist doch mal wieder wie schnell die Zeit vergeht. Es ist viel passiert und doch hab ich von Australien und Melbourne noch gar nicht viel gesehen. Am 04.04. komme ich Vormittags hier in Melbourne an, das Wetter ist gut, die Sonne scheint und es ist ordentlich warm. Der Express Shuttle bringt mich in 20min vom Flughafen zur „Southern Cross“ Station in der City. Tanja wartet dort bereits auf mich und es gibt ein herzliches Wiedersehen. Da Tanja gerade bei Pierre wohnt, checke ich in „St Kilda“ erst mal in ein Backpacker ein. Auf den ersten Blick gabs nicht viel Auswahl und im xBase Backpackers gibt es wenigstens Locker für mein Gepäck. Wie sich aber herausstellen wird, e
iner der übleren Backpacker um einfach mal ein paar Tage abzuhängen. Die Preise für Übernachtung sind einfach ein Witz, dass hier alles teurer ist als in NZ war klar, darauf hatte ich mich schon eingestellt, $29 AUD (21 EURO) für ein Bett im 10 Bett Dorm sind aber echt ein Hammer. Wie auch immer, mache ich mir nach meiner Ankunft um Kohle erst mal keinen Kopf. Den ersten Abend in Melbourne verbringen wir bei Live Musik im Esplanade Hotel, kurz Espi, in St Kilda. Ein Jug Bier kostet $20 Dollar und so sind die ersten 100 aussi dollar schnell ausgegeben. Die ersten paar Tage erkunden wir die Umgebung von St Kilda und es werden einige grundlegende Besorgungen gemacht. xBase ist eine Guesthouse Kette in AU und NZ, es ist eine Bar im Erdgeschoss und darüber befinden sich die Zimmer, non-stop Party der „gerade Abi fertig Backpacker“. Was vorallem stört ist ein nichtvorhandener Lounge Bereich in dem man einfach abhängen kann. Nach vier Nächten in der xBase, ziehe ich in ein anderes Backpacker um. Mein neues Heim, ist das Home Travellers Motel in St. Kilda http://www.hometravellersmotel.com.au, ist etwas billiger und netter. Verglichen mit den Backpackern in NZ dennoch ziemlich groß und auch hier geht es in erster Linie um Party. Nur wenige Backpacker haben ein Auto und viele verlassen das Hostel nur, um zum Bottle Shop an der Ecke zu gehen. Es geht eben darum zu arbeiten und Kohle „zu sparen“. Ziemlich verführerisch ist Party vor der Tür aber doch und so verbringe ich auch einige Zeit hier. Nach ein paar Tagen kennt man die meisten Leute und man fängt an sich wohl zu fühlen. Tanja zieht nach ein paar Tagen mit im Backpacker ein und ein paar Tage später haben wir unsere eigene kleine Ecke, mit eigenem Stockbett, in einem 8 Bett Dorm. Im Dorm sieht es meist aus wie Sau, vorallem die Mädels scheinen viel scheiß dabei zu haben und so türmen sich Klamotten, Schminkzeug und was weiß ich was, quer durch den ganzen Raum.
iner der übleren Backpacker um einfach mal ein paar Tage abzuhängen. Die Preise für Übernachtung sind einfach ein Witz, dass hier alles teurer ist als in NZ war klar, darauf hatte ich mich schon eingestellt, $29 AUD (21 EURO) für ein Bett im 10 Bett Dorm sind aber echt ein Hammer. Wie auch immer, mache ich mir nach meiner Ankunft um Kohle erst mal keinen Kopf. Den ersten Abend in Melbourne verbringen wir bei Live Musik im Esplanade Hotel, kurz Espi, in St Kilda. Ein Jug Bier kostet $20 Dollar und so sind die ersten 100 aussi dollar schnell ausgegeben. Die ersten paar Tage erkunden wir die Umgebung von St Kilda und es werden einige grundlegende Besorgungen gemacht. xBase ist eine Guesthouse Kette in AU und NZ, es ist eine Bar im Erdgeschoss und darüber befinden sich die Zimmer, non-stop Party der „gerade Abi fertig Backpacker“. Was vorallem stört ist ein nichtvorhandener Lounge Bereich in dem man einfach abhängen kann. Nach vier Nächten in der xBase, ziehe ich in ein anderes Backpacker um. Mein neues Heim, ist das Home Travellers Motel in St. Kilda http://www.hometravellersmotel.com.au, ist etwas billiger und netter. Verglichen mit den Backpackern in NZ dennoch ziemlich groß und auch hier geht es in erster Linie um Party. Nur wenige Backpacker haben ein Auto und viele verlassen das Hostel nur, um zum Bottle Shop an der Ecke zu gehen. Es geht eben darum zu arbeiten und Kohle „zu sparen“. Ziemlich verführerisch ist Party vor der Tür aber doch und so verbringe ich auch einige Zeit hier. Nach ein paar Tagen kennt man die meisten Leute und man fängt an sich wohl zu fühlen. Tanja zieht nach ein paar Tagen mit im Backpacker ein und ein paar Tage später haben wir unsere eigene kleine Ecke, mit eigenem Stockbett, in einem 8 Bett Dorm. Im Dorm sieht es meist aus wie Sau, vorallem die Mädels scheinen viel scheiß dabei zu haben und so türmen sich Klamotten, Schminkzeug und was weiß ich was, quer durch den ganzen Raum.
Für Melbourne war die Idee wieder mal zu arbeiten, da Oz auch einfach viel zu teuer ist und ich meine übrigen Rest-Kröten hier nicht einfach verbraten will, sitze ich Tage lang vor meinem Lebenslauf. Tanja bastelt ebenfalls an unterschiedlichen Lebensläufen und Jobsuche ist angesagt. Es ist ein Auf und Ab mit der Jobsuche. Den ganzen Tag verbringt man vor dem Rechner um Abends festzustellen, dass wieder ein Tag vorbei ist. Dabei fühlt es sich oft so an, als hätte man nichts gemacht, obwohl man den ganzen Tag vor dem scheiß „Resume“ und seek.com.au gesessen hat. In den nächsten Wochen verschicken wir Bewerbungen wie andere Viagra Webung.Die Visa Situation hier in Australien macht die Jobsuche nicht wirklich leichter. Mit einem „Work and Holiday“ ist man nur erlaubt, maximal sechs Monate, für denselben Arbeitgeber zu arbeiten, mit einem „richtigen“ Job wird’s daher schwer. Vorallem will ich kein Sponsorship, ein Job zwischen drei und sechs Monaten wäre optimal. An Tagen, an denen man wieder tolle Bewerbungen verschickt hat, fühlt man sich richtig gut, dennoch gibt es Tage, an denen man nicht viel tun kann und man fragt sich: „was machst Du hier denn eigentlich?“.
Tanjas Geburtstag steht an und da wir gerade erst in Melbourne angekommen sind, kennen wir noch nicht sehr viele Leute. Irgendwie versuche ich einfach,
einen Tollen Geburtstag für Tanja organisiert zu bekommen. Es gibt Kugelhupf und ein Ständchen zum Frühstück. Es folgt ein toller Tag in Melbourne. Der Besuch im Melbourne Hof Bräu Haus ist jeden Dollar wert und für ein paar Stunden fühlt man sich bei richtigem Bier, Schweinshaxe und Sonnenschein wie daheim in München.Im Backpacker lerne ich Thomas, einen deutschen, der aber schon seit gut zwei Jahren hier abhängt kennen. Er wohnt nicht im Backpacker, kommt wegen der vielen coolen Leute aber immer wieder mal vorbei. Wir kommen auf das Thema Wohnungssuche und er gibt mir eine Nummer von einer Freundin, die gerade ein Zimmer frei hat. Erika, ist noch ein paar Wochen in Melbourne bevor sie, vor dem Winter, nach Vietnam flüchten will. Erika ist selbst viel gereisst und bietet uns das Zimmer erst einmal ein paar Tage an, Couchsurfing sozusagen. Es ist nicht klar ob wir die Wohnung für die Zeit, in der sie in Vietnam ist, übernehmen können, dennoch kann Sie ein wenig Gesellschaft gut gebrauchen und wir werden sehn wie alles läuft. Nach fast vier Wochen Hostel Leben ziehen wir in eine richtige Wohnung und so backe ich in einer tollen Küche erst mal Brot.
Über einen anderen Kollegen aus dem Backpacker bekomme ich eine Telefonnummer von einer Umzusfirma, behalte diese aber erst mal ein paar Tage für mich. Nachdem aber mit meinen Bewerbungen außer ein paar Anrufen nichts weitergeht, klingle ich an einem Mittwoch doch bei den Metromovers an. Nachdem ich am Telefon ehrlich war, was hier in Australien untypisch ist, keine Arbeitserfahrung als Möbelpacker vorweisen kann und man sich um ausreichende Fitness sorgt, scheint auch ein Job als Möbelpacker keine Möglichkeit. Dennoch schicke ich meinen CV und schreibe eine nette Mail mit hinwies auf meine außerordentliche Fitness.
Am nächsten Tag habe ich tatsächlich ein Job Interview, mir wird ein Lehrfilm gezeigt, ich bekomme eine tolle Uniform und am nächsten Tag geht es schon los. Gotsch der Möbelpacker!! Die Arbeit als Möbelpacker ist cool eigentlich, es wird einfach angepackt, sehr viel Stress gibt es dabei aber nicht. Der erste Umzugstag ist mit acht Arbeitsstunden noch ganz gut zu verkraften. Meinen dritten Arbeitstag als Möbelpacker muss ich wegs anderem Vorstellungsgespräch aber schon verschieben. Es geht um einen „tollen“ Job und so steht kurzerhand „styling“ an. Mit Tanja mache ich einen Kurztrip in den nächsten „Salvo“ (Salvation Army Shop) und bekomme für $45AUD schöne Schuhe, ein tolles Hemd und Jackett. Im Backpacker erkennen die Leute mich in meiner tollen Verkleidung gar nicht wieder. Das Gespräch mit einer Personal Vermittlung läuft gut und ich bekomme das zweite Gespräch mit der Fachabteilung zugesagt. Auch das zweite Gespräch läuft gut und so arbeite ich seit dem 04.05. wieder als Sysadmin. Der Job ist im Grunde nicht sehr aufregend, aber wie auch immer, Kohle ist nicht schlecht und wie ich mir das vorgestellt habe handelt es sich um ein befristetes Arbeitsverhältnis. So muss ich mir keinen Stress wegs Kündigung, Sponsoring order sonst was machen. Irgendwie ging es mir primär wohl auch darum, einen Job in der IT zu finden, einfach um zu sehen ob es klappt.Nachdem klar ist, dass wir in Erikas Wohnung nicht ewig bleiben können, läuft schon seit einiger Zeit wieder Wohnungssuche, was hier in Melbourne nicht ganz einfach ist. Es kommt natürlich auch darauf an, was man gewillt ist auszugeben. Inzwischen haben wir die Wohnungssuche aber auch gemeistert und leben seit gut drei Wochen in einem „shared house“ in Elwood. Es ist ein riesen Haus, mit vier Schlafzimmern, zwei Bädern, zwei riesen Wohnzimmern und großer Küche. Mit acht Leuten im Haus, geht es manchmal zu wie in einem Backpacker und es gibt Party satt. Für ein Bett zahlen wir $170 AUD pro Woche, macht also $340 AUD für unser kleines Zimmer. Weil zwei der Schlafzimmer echt riesig sind und unsere Flatmates die meiste Zeit auf dem Zimmer verbringen, gehört das riesen Wohnzimmer, mit tollem Gasheizer, oft uns allein. Für den Moment, passts!
Da mein Geburtstag an einem Sonntag ist, ist eigentlich nicht viel geplant, ich hatte aber auch schon darüber nachgedacht von Samstag auf Sonntag rein zu feiern. Am Freitag gehe ich mit den Arbeitskollegen mal wieder auf ein Bier, trinke zu viel von dem selbstgebrauten Draft und wache Samstag Vormittag mit Schädel auf. Von daher war für Samstag nichts weiteres geplant und ich hatte mich schon mit einem gemütlichen Sonntag angefreundet. Immerhin werde ich ja auch schon zum dritten mal 29 jetzt. Samstag Abend geht’s mir aber doch wieder ganz gut, Tanja und Pierre verwöhnen mich mit tollem Abendessen und wir hängen einfach hier mit den Flatmates ab. Gegen 23:00 Uhr, kommt Thomas und bringt ein ganzen Haufen Leute aus dem Backpackers mit. Um zwölf gibt es ein Geburtstagsständchen zwei Kuchen, sogar Rotwein Kuchen ist dabei, Kerzen, Gelächter und tolle Geschenke. Danke auch für die lieben Anrufe! Aus einem Planlosen Tag wird ein super Event!
Mein Geburtstag ist jetzt auch schon wieder zwei Wochen her, die Zeit vergeht so schnell seit ich wieder beim arbeiten bin, ist mir im Grunde aber auch nur recht. Arbeit ist OK, nur einfach nicht sehr aufregend. Im Moment steht Autosuche an und so habe ich die letzten Wochen auch schon das ein oder andere Wochenende rum bekommen. Vielleicht war das damals in NZ doch gar nicht so schlecht, einfach die erst beste Karre zu kaufen. Es spart auf jeden Fall ein Haufen Zeit und Nerven. Heute und morgen sehe ich mir noch vielversprechendes an, hoffe aber jetzt schon, dass ich die Karre am Schluss mit möglichst wenig Verlust verkaufen kann.
Melbourne an sich ist OK, es ist eine riesen Stadt und es scheint als wäre ich nicht gerade der geborene Stadtmensch. Es fokussiert sich alles auf Kunst, Musik, Party, Leute, Kneipen und Kaffees, wie in jeder grossen Stadt denke ich. Alles in allem ist Melbourne ziemlich schick, das Zentrum von Melbourne selbst sieht aus, als eben erst aus dem Zellophan gepellt. Geld liegt hier offensichtlich auf
der Strasse und es erinnert mich ein wenig an Singapur. Über eine Facebook Gruppe (Slackline Melbourne), habe ich ein paar ganz nette Leute aufgetan und bereits eine fette Slackline Session, mit fast 20 Leuten und Leinen satt, genossen. Dieses Wochenende war Bereitschafts bedingt ein ruhiges und so habe ich endlich mal Zeit für einen Post. Es steht hier jetzt erst mal leben und arbeiten auf dem Program. Wie lange und wie es hier überhaupt weitergeht ist wie immer offen, mal sehn was die Tage bringen, lasst es euch gut gehen und keep on rocking!!!
Hey.
AntwortenLöschenNa das ist doch was! Möbel schleppen ist immerhin besser als das hier: http://www.break.com/index/cleaning-the-cobra-pit-2038467 - und wenn der neue befristete in der IT dir zeigt das die Welt sich ja nicht so schnell dreht, dann passts ja. Viele Grüße aus der Langenfelderstr. HH
na, besonders aufgeregt sieht der auch nicht aus, aber krasser job! JaJa, die liebe Zeit, den fand ich denn mal gar nicht schlecht:
AntwortenLöschenThere has been a great misunderstanding between life and time. Time is thought to be consisting of three tenses: past, present, future — which is wrong. Time consists only of past and future. It is life which consists of the present. So those who want to live, for them there is no other way than to live this moment. Only the present is existential" Osho
Hey Gotsch, die Probleme bei der Arbeitssuche kommen mir irgendiwe bekannt vor (siehe http://www.popfi.de/?p=5 :-) Freut mich, dass es nicht nur mir so schwer gefallen ist...
AntwortenLöschenHau rein und freu Dich auf das Outback! Australien ist so viel mehr als Melbourne!!!
Halt die Ohren steif, Popf