Montag, 8. März 2010

Liverpool Hut - Rees and Dart Treck

Nach meinem Hangover-Tag in Wanaka gehts am nächsten Tag in den Ort, um Infos über Jobs und die Ski-Resorts einzuholen. Das Recruitment für das nahe gelegene Ski-Resort startet erst Anfang April und so bleibt noch etwas Zeit. Im Ort selbst ist es nach wie vor ziemlich ruhig und es ist nicht viel los. Als ich, nach meiner Stadtrundtour, die SMS von Julian und Kathrin sehe, sind die beiden bereits auf dem Rob Roy Treck unterwegs. Etwas planlos checke ich ins DOC Office um zu sehen was man in Wanaka sonst noch anstellen kann. Es ist bereits Nachmittag und so kann ich heute nicht mehr viel verreissen. Im Auto checke ich eine Liste von Empfehlungen, die mir mein Freund Popf (fettes Merci an Dich), hat zukommen lassen und stelle fest, dass die Liverpool Hut ganz in der Nähe liegt. Somit geht’s, am frühen Abend, los zum Startplatz, gut 50km nord-östlich von Wanaka, mitten ins Nirgendwo. Nach ca. 20km bleibt von der Strasse nur eine Gravel-Road die einem Waschbrett gleicht. Es geht durch Fords (kleine Bäche) und für die nächsten 30km werde ich ordentlich durchgeschüttelt. Am Carpark treffe ich Julian und Kathrin und wir verbringen den Abend in einer herrlichen Berg-Kulisse. Zum Abendessen gibts baked Beans und etwas Bier, Julian spielt die Gitarre.

Am frühen Morgen mach ich mich auf zur Liverpool Hut. Dabei führt der Weg ein ordentliches Stück durchs Matukituki Valley, bevor es Kiwi Trail mäßig steil, bergauf bis zur Liverpool Hut geht. An sich hatte ich mich auf eine nette, kleine, Biwak Hütte gefreut, seit 2009 steht hier allerdings eine neue 10 Bett Hütte. Die Blicke auf den Mt. Aspiring sind grandios und die umliegenden Gletscher sind beeindruckend. Das Wetter ist der Hit. Wir sind zu fünft auf der Hütte. Der Sonnenuntergang ist phänomenal und gerade als die Sonne untergeht und die Wolken über den Bergen im Osten rot färbt, geht über dem Mt. Aspiring der Mond auf. Der Walk zurück zieht sich und ich bin froh als ich endlich am Auto bin. Es geht wieder nach Wanaka, ich checke einen ungesicherten Hot-Spot in einem Wohngebiet und treffe mich mit Julian und Kathrin. Die beiden sind auf Party aus. Da in der Nähe des Stadtzentrums, nirgends kostenlose Campgrounds sind und ich auch nicht wieder auf dem Campingplatz einchecken will, passt mir das nicht so recht, bzw. bedeutet ganz einfach – heute keinen Alkohol, da ich ja noch fahren muss. Des Weiteren, hat Pow, irgendwo auf der Gravel Road, eine Schraube, die mein hinteres Seitenfenster hält, verloren. Somit ist Absperren fast Sinnlos. Im Grunde bin ich aber froh, dass ich das Fenster nicht komplett verloren habe. Da es in Wanaka keinen Baumarkt oder ähnliches gibt, will ich zügig weiter Richtung Queenstown um mein Fenster hinzuflicken. In Wanaka ist nichts los und in der einzigen Disse hängen nur ein paar total besoffene Kiwis ab. Daher verabschiede ich mich frühzeitig und mach mich nachts Richtung Queenstown auf. Auf der Strasse zwischen Cardrona und Queenstown, findet sich eine kleine Parkbucht die ich zum übernachten nutze.

Das restliche Stück Weg nach Queenstwon beschert mir wieder herrliche Ausblicke. In Frankton, ein Stück vor Queenstown, mache ich halt und checke, mal wieder, ins Internet. Als mein Akku leer ist, gehe ich das Fenster Thema an. Dummerweise fängt es gerade an zu regnen und ich frage mich, warum ich mich nicht erst um das Fenster gekümmert habe. Die Suche nach einer passenden Schraube gestaltet sich schwieriger als gedacht, letzten Endes, sieht mein gebasteltes Provisorium zwar nicht super aus, erfüllt aber seinen Zweck. Im Industrie-Gebiet von Frankton komme ich an einem Recycling-Hof vorbei und gönne mir im Resales-Shop eine neue Matratze (10 NZD) und ein Paar neue Vorhänge (4 NZD). Da es Regnet und es nicht viel zu tun gibt, suche ich mir eine abgelegene Strasse, sitze bei laufendem Motor und guter Mucke, in meinem Van und zieh die neuen Vorhänge auf. Die neue Matratze spart, im Vergleich zur alten, viel Platz und mir gefällt mein neues Schlafzimmer gleich viel besser. Da es in Queenstown mit kostenfreien Übernachtungsmöglichkeiten ziemlich schlecht aussieht, geht’s nach dem einkaufen ein Stück raus aus Queenstown. Am 12 Miles DOC Campground, ist es ganz nett und ich genieße den Rest-Nachmittag mit Blick auf den See. Da es seit längerem keine Dusche mehr gab, muss ein Bad im See noch sein. Das Wasser ist arschkalt und meine Waden fangen nach kurzer Zeit zu krampfen an, was tut man nicht alles für den Duscheffekt.
Auf den DOC Campgrounds gibt’s nen „Self-CheckIn“, man füllt einen Umschlag aus und packt die geforderten sieben Dollar rein. Da ich aber nicht weiß wofür ich die sieben Dollar zahlen soll lasse ich das erst mal sein. Am Abend kommt dann aber doch eine Tussi vom DOC und fordert die Dollars ein. Sieben Dollar für eine Toilette, in der Atmen, Lebensgefahr bedeutet ist nicht nett. Die nächsten Zwei Tage verbringe ich im Internet und mit Besorgungen bevor es nach Glenorchy weiter geht. Bereits bei meinem ersten Besuch in Queenstown habe ich mir in dieser Ecke zwei Tracks ausgeschaut. Der Rees and Dart Track, lockt mit Alpinen Landschaften und so entscheide ich mich schließlich auch für diesen. Wie bei so vielen Tracks bildet dieser Track aber keinen geschlossenen Loop, das ist dann mit dem Auto parken so ne Sache. Auf blöd, check ich in Glenorchy in einen Campground ein und lerne Marta (CZ), Tobias (Berlin) und Sabine (Stuttgart), die den gleichen Track machen wollen, kennen. Jeder hat sein eigenes Auto. Tags drauf, starten wir daher erst mal die große Rum-Fahr-Action und platzieren viele Autos am Ziel der Tour.

Beim Rees and Dart Track handelt es sich um eine fünf Tages Tour. Der Track selbst führt durch zwei Täler und bietet super Ausblicke. Die scheinbar unendliche Weite macht das Wandern zum Genuss, lediglich die mit Israelis überfüllten Hütten schmälern das alltägliche Hüttenerlebniss. Die Hütten in NZ, sind anders wie daheim und so muss man alles was man so braucht, selber mitschleppen. Da es sich um Backcountry Huts handelt, bekommt der, der zuerst ein Bett belegt, den Zuschlag, wer zu spät kommt, muss eben auf dem Boden schlaffen. Unsere kleine Gruppe ist immer flott unterwegs und so gibt’s jeden Tag ein Bett. Am besten schaut Ihr euch einfach meine Bilder an, dann brauche ich hier nicht viel mehr zu schreiben. Was auffällt, die Gespräche drehen sich oft ums Essen, um Nutella, Schokolade, Rührei mit Speck, Bier und Wein. Seit gestern bin ich wieder in Glenorchy. Heute, Blog schreiben, evtl. noch Internet, den Recycling-Resales-Shop in Queenstown checken und dann mal sehn ob's heut oder morgen weiter Richtung Süden geht.

Rock On !!

Mittwoch, 24. Februar 2010

Von Franz Josef bis Wanaka

So schnell gehn die Tage ins Land, es ist nicht zu fassen, schon wieder sind acht Tage rum. Nachdem letzten Post bin ich zu dem DOC Campground am Gillespies Beach gefahren. Wieder erwartend kostet der Campground nichts, es ist ziemlich viel los und der kleine Parkplatz ist voll mit Campern. Das Wetter ist super und die Sicht ist gut. Nachdem der Beach gut 20km westlich von Fox Glacier liegt hat, man von hier eine phänomenale Aussicht auf die Southern Alps, man steht also am Strand und kuckt sich von dort die Gletscher an, das ist schon was. Abends Campfires zu Hauff und nette Leute. Tags drauf sieht das Wetter leider nicht gut aus, dennoch muss ich mich bewegen um wieder fit zu werden. Entscheide mich daher für einen Walk zum Galway Beach. Es fängt an zu regnen, was mich nicht wirklich stört, meine wasserdichten Wanderstiefel wären aber wohl die bessere Wahl gewesen. Der Walk ist schön und von einem Aussichtspunkt beobachte ich die Hector Dolphins durch mein kleines Fernglas. Für Regen ist mein Camper noch nicht optimal ausgestattet, dass war mir schon bewusst, nur an diesem Abend bekomme ich dies eben auch zu spüren. Zumindest provisorisch bekomme ich, auf die schnelle, mein Kochzeug auf dem Beifahrersitz unter um das erste mal in meiner Karre zu kochen. Es regnet ohne Ende und alle sitzen in ihren Vans oder Zelten fest. Hier an der Westcoast regnets viel, nachdem ich aber den Fox Glacier noch nicht gesehen habe und eben auch die Mt. Fox Route laufen will, hoffe ich auf besseres Wetter. Es macht irgendwie auch keinen Sinn im Regen durch die Gegend zu fahren und all die schönen Ausblicke zu verpassen. Denke, dass ist auch einer der Gründe warum viele Leute so viel Zeit in NZ verbringen. Nachdem es gut 24 Stunden non-stop geregnet hat wird es endlich besser und am frühen Nachmittag reisst es endlich wieder auf. Am Campground tauchen ein paar Leute vom DOC auf und verkünden gutes Wetter für die nächsten Tage. Demnach geht’s morgen zum Mt. Fox! Der Track ist vom DOC als schwer eingestuft und das was im DOC Info Heft steht hört sich schon nicht ohne an, nachdem ich aber an einer Haupt-Touri Sehenswürdigkeit rum hänge, denke ich mir, die werden wohl etwas übertreiben.

Der Track ist echt nicht ohne, ends steil, Wurzeln, Wurzeln, alles ist nass und glitschig. Immerhin schaffe ich den Aufstieg in drei Stunden, bekomme aber oben ausser Wolken und ein paar wenige Ausblicke auf die Küste nichts zu sehen. Am Summit treff ich Brad (Canada) und Julian (France). Nach fast zwei Stunden geben wir die Hoffnung auf einen Gletscherblick auf und machen uns an den Abstieg. Immerhin war der Track ein ordentliches Training und ich bin echt froh, dass meine Knie einigermaßen durchgehalten haben. Es gibt an diesem Abend keine Dusche, ich kann ja nicht jedes mal in nen Campground einchecken nur um duschen zu gehen. Den Duscheffekt hol ich mir an nem Fluss unter einer Brücke. Hier wird anschließend auch gekocht und gepennt.

Nach der Mt. Fox Action brauchts erst mal wieder nen Lazy Day und so lasse ich es mir an der Bruce Bay in meiner Hammock gut gehen. Am späten Nachmittag geht’s zum Startplatz vom Copland Track. Beim bereiten meines Abendessen finde ich eine Nachricht von Julian, dumm dass ich die nicht früher gesehen habe, wir hatten schon über die Welcome Flat Hut gesprochen und wollten die Tour evtl. zusammen machen. Leider hat mein Handy kein Netz und nachdem die Sandflys mich langsam auffressen, fahr ich nochmals nach Fox Glacier um Julian auf seine Voicebox zu sprechen. Geschlafen wird am Startplatz vom Copland Track. Der Copland Track ist ein mehrtägiger Alpencross Track. Nachdem mir aber Kondition und Equipment fehlt, werde ich nur bis zur ersten Hütte, der Welcome Flat Hut, laufen. Um acht Uhr morgens starte ich bei bestem Wetter los. Der Weg ist nicht sehr anspruchsvoll oder steil, aber bis zur Welcome Flat ist es doch ein gutes Stück. Bei meiner Mittagsrast treffe ich Julian und Katharina und wir gehen das letzte Stück zusammen. Die Hot Pools sind der Hit!
Der Abstieg am nächsten Tag ist ok, wird mir aber zum Schluss hin richtig lang. Auch wenn ich dafür nur sechs Stunden gebraucht habe, bin ich froh als ich am Auto bin. Bevor es weiter Richtung Süden geht gibt’s noch eine kurze Dusche im Fluss. Wir pennen an einem Aussichtspunkt ein Stück vor Haast. Als ich am nächsten Tag in Haast Stop mache, entscheide ich mich ziemlich gleich für die Weiterfahrt nach Wanaka, in Haast ist einfach nix. Die Fahrt bis Wanaka ist der Hit und es fühlt sich super an hinterm Steuer meines Vans durch diese schöne Landschaft zu fahren. Am Weg treffe ich mich immer wieder mit Kathrin und Julian und die letzten 50km nehm ich, nett wie ich bin, noch einen Anhalter mit. In Wanaka geht’s zum einkaufen und wir checken auf einem Campground ein. Heute war mehr oder weniger Hangover Tag und morgen geht’s auf jeden Fall nochmal in den Ort bevors weiter geht. Mal sehn, you never know.

Was gibt’s sonst noch? NZ ist geil, keine Frage, Reisen ist immer fett. Naja, ich hoffe, das Wetter hält die nächsten Wochen gut durch und ich kann noch viel sehen und unternehmen. Es gibt echt viel zu sehen hier und die Tracks fressen ordentlich Zeit. Denke ich werd einfach sehen wies läuft. Wenn ich denke dass ich für Laos z.B. nur 28 Tage hatte, weiss ich manchmal nicht genau. Arbeit ist auch noch son Thema, werde mich die nächsten Tagen nochmal nach nem Job für den Winter umsehen. Wenn das mit dem Parkshaper nicht haut, geht’s evtl. doch nach Wellington oder Auckland um dort möglicherweise irgendwas mit Computern zu machen. Man, der Gotsch weiss es einfach nicht!! Wenn ich wirklich im Oktober wieder in DE sein soll, dann will ich auf jeden Fall noch viel mehr sehn, viel mehr: Indonesien, Malaysia, Indien, South America, California, Canada, Alaska, man Leute!!!!!! Nun jut, immer locker bleiben, wir werden sehen was die Zeit bringt und bis dahin – ENJOY!!!

Dienstag, 16. Februar 2010

Fuck off and ROCK NZ !!!

Servasn miteinand, ich weiß, ich weiß, hab lange nicht von mir hören lassen. Mei, war die letzte Zeit einfach nicht in der richtigen Stimmung für einen Blogpost und Gejammer schreibt sich irgendwie nicht gut, auch wenns eigentlich nix zu jammern gibt.

Um mal an die Geschehnisse vom letzten Post anzuknüpfen. Von Twizel nach Queenstown bin ich in erster Linie, wegen der Sorge um Pow, gefahren, ansonsten hätte ich Wanaka gleich noch mitgenommen. In Queenstown gibt's nämlich eine Mazda Werkstatt. Mazda ist übrigens Ford und inzwischen wundert mich auch gar nichts mehr. Die Story meines letzten Ford reicht um einen dicken Blogpost zu füllen. In Queenstown hatte ich die ein oder andere Stunde in der Werkstatt verbracht, die von der Mazda Werkstatt wollten meine Karre nicht mal ansehen. Nun gut, das wisst Ihr ja im groben schon. Nachdem ich nach 5 Tagen Campingplatz aber festgestellt habe, dass Pow untenrum schon wieder „feucht“ ist und Öl verliert, platzt mir der Kragen und ich will die Karre eigentlich nur noch los werden.

Die einzig gute Möglichkeit, jemanden zu finden der so blöd ist und die Karre kauft ist Christchurch, denke ich. Immerhin die größte City auf der Südinsel. So fahre ich fast 500km an einem Nachmittag um wieder in Christchurch anzukommen. Als ich in Christchurch ankomme, stelle ich fest, dass ich mir auf der Rückfahrt von Queenstown gleich noch einen Steinschlag eingefangen habe, der bereits gesprungen ist. WHAT THE FUCK!! Also gut, kein Mensch der nicht ein kompletter Idiot ist, blind ist, oder unter Drogen steht, wird die Karre für 3800,- NZD kaufen. Den Käufer den ich suche, kann ich wohl nur am Backpackers Car Marked finden, der gleiche Ort an dem ich die Karre gekauft habe. Für 85,- NZD, bekommt man hier einen Parkplatz für drei Tage um die Karre auszustellen. Das ist auch schon alles, verkaufen muss man das Teil schon selbst. Den ersten halben Tag bekomme ich umsonst. Seit Queenstown tut sich Pow schwer beim anlassen, keine Ahnung denke ich, wird schon noch passen. An meinem ersten richtigen Verkaufstag will Pow aber, schon morgens, nicht los zum Car Marked. Die Werkstatt direkt neben dem GH wird sich der Sache annehmen, hat aber erst am nächsten Tag Zeit. So verbringe ich zwei Tage mit warten auf Pow. Die Reparatur des Starter Motors kostet mich 150,- NZD, dieser war mit Öl voll gelaufen und wollte daher nicht mehr recht. Samstag dann mein erster richtiger Car Marked Verkaufs Tag. Car Marked ist eigentlich nicht der richtige Name, im Grunde handelt es sich um einen Backpackers Trip Ending Treffpunkt. Käufer kommen sehr wenig vorbei, wenn im Mittel über den Tag fünf Interessenten vorbei checken, dann war das schon nicht schlecht. Am Ende verbringe ich vier ein halb Tage am Carmarked. Die ersten zwei Tage sind ganz witzig und ich lerne ein paar echt nette Leute kennen. Des Weiteren höre ich viele unterschiedliche Backpacker Car Schicksale und weiß inzwischen viel über den Backpacker Autokauf. Ansonsten verbringen wir die Zeit, mit backen von Pfannkuchen, oder mit dem Zeichnen von speziellen HotOffer Schildern für unsere Autos, im Grunde sinnlos wenn eh niemand vorbei kommt. Alle wollen Ihre Autos los werden und manchmal glauben wir, wir verlieren langsam den Verstand. Am vierten Tag bin ich gelangweilt und check in die Werkstatt gegenüber von meinem Guesthouse. Just for Interesst würde mich interessieren was die Reparatur von Pow kostet. Wenn ich Pow, jetzt mit riesen Verlust verkaufe und mir eine andere Mühle hol, dabei draufzahl und nicht weiß was mit dieser Karre dann nicht stimmt, lohnt sich evtl. eine Reparatur. Die Reparatur Kosten halten sich im Rahmen und sollten die 500,- NZD nicht übersteigen meint der nette Herr von der Werkstatt. Also gut, sage ich und mache einen Termin für den nächsten Tag. An diesem Tag hänge ich mehr oder weniger nur zum Spaß am Car Marked rum und verbringe die Zeit mit Ronny, Christoph und Cindy. Tags drauf, warte ich im GH bis 16:00 Uhr, bis die Kollegen in der Werkstatt endlich Zeit finden einen Blick auf Pow zu werfen. Natürlich ist so viel zu machen, dass die das heute bis 17:30 Uhr nicht mehr alles schaffen, aber morgen Mittag könnte alles fertig sein. So vergeht noch ein halber Tag, den ich in der Stadt, im Rockpool mit free Wifi verbringe. Nachdem die Karre endlich fertig ist, zahle ich Bar und spar mir so zumindest die Mwst., dennoch immerhin 600,- NZD. Bevor es auf die erste Testfahrt geht, besuche ich Ronny am Car Marked und versuch Ihn etwas aufzubauen. Anschließend geht’s nach Akaroa, eine Rundfahrt durch die „Banks of Peninsula“, wirklich schön, nur das Wetter könnte besser sein. Wie schon im Vorfeld geahnt verliert Powi, die blöde Bitch, immer noch Öl und so check ich am nächsten Tag wieder in der Werkstatt vorbei. War mir fast klar dass dieser Besuch sinnlos ist, aber noch bin ich Christchurch und warum eigentlich nicht. Das tauschen weiterer Motordichtungen ist sinnlos, bzw. übersteigt mein Budget bei weitem. Fuck Off denk ich, let's keep filling Oil in it and rock NZ.
Das war jetzt die Auto Story und ich hatte schon überlegt ob ich diese überhabt niederschreiben soll. Natürlich gab's in den Tagen in Christchurch auch ganz nette Erlebnisse, die Leute am Car Marked, die ich sonst nicht kennen gelernt hätte. Einen Samstag Abend in Christchurch, an dem ich vor lauter Mädels, den Mund nicht mehr zu bekommen habe, einige Abende am Brighton Beach, die ich mit netten Leuten verbracht hab und eine Runde Hauspartys in den Strassen von Christchurch.

Am Freitag ging's dann aber endlich los, ich check kurz am Car Marked vorbei und bring Ronny ein Bier, bevors für mich zum Arthurs Pass weiter geht. Auf dem Weg stoppe ich am Castle Hill und klettere in den verrückt aussehenden Limestone Gebilden rum. Nur wenige Kletterer sind unterwegs, aber im Grunde ist Castle Hill der Kletter HotSpot für die Kletterszene aus Christchurch. Viele Felsen haben einen krassen Überhang und so eignet sich die Area super zum Boldern. Die Ausblicke sind Super und endlich etwas zu sehen tut mir richtig gut und auch das Wetter ist der Hit. Am Arthurs Pass such ich mir einen netten Parkplatz zum Abendessen mit möglichst wenig Kea's. Kea's sind äußerst freche, ziemlich große Papageienartige, Vögel. Sobald diese eine Möglichkeit sehen, mit wenig Aufwand an etwas essbares zu kommen, sind sie da. Außerdem stehen sie auf alles aus Gummi und machen vor Scheibenwischerblättern, Reifen und Fensterdichtungen keinen Halt. Nachdem Essen verziehe ich mich dann doch an den Hauptparkplatz am Arthurs Pass, hier stehen viel mehr Autos und so hoffe ich die Kea's gehen jemand anderem auf den Sack. Der Wecker wird auf eine Bergsteiger mäßige Uhrzeit eingestellt, weil ich mir den Avalanche Peak als morgiges Tagesziel vorgenommen habe. Nachdem am nächsten Tag früh morgens aber der Regen gegen meine Scheibe peitscht und das ganze Tal in Wolken liegt check ich am DOC (Department of Conservation) doch nochmal das Wetter. Morgen könnte es evtl. ganz gut werden meint der nette Herr, auf jeden Fall übermorgen. Hmm, ich check die Devils Punchbowl Falls und lauf anschließend noch den Aicken Track. Der Aicken Track liegt auf der gegenüberliegenden Talseite vom Avalanche Peak und so bekomme ich zumindest einen guten Blick auf den Avalanche Peak und das komplette Tal. Der Track endet an der Baumgrenze mitten im Nirgendwo, nachdem es aber gerade ziemlich zu zieht, mach ich mich sowieso wieder auf den Rückweg.
Auf die vorrausgesagten sonnigen Tage will ich nicht am Arthurs Pass warten, ich mein da ist außer einem Parkplatz, ein paar Hausern und einem Information Center nichts, außerdem würde ich die schönen Tage viel lieber mit Ausblicken auf die Gletscher an der West Coast verbringen. Über Lake Brunner und Greymouth fahre ich nach meiner netten kleinen Wanderung weiter an die West Coast. In Greymouth kaufe ich ein bisschen ein. An einem kleinen Idyllischen Parkplatz gibt’s Abendessen. Irish Stew aus der Dose, mit ein paar Scheiben Brot gar nicht schlecht. Leider steht an dem Parkplatz ein Schild „No Camping“ und so fahre ich wieder. Ein Stück weiter findet sich ein ausgeschriebener Aussichtspunkt an dem ich ein solches Schild nicht finden kann. Es ist bereits dunkel und ich genieße ein wenig Wein zusammen mit zwei weiteren deutschen, die ebenfalls in einem kleinen Camper unterwegs sind. Der Blick am Morgen ist phänomenal, zur linken eisbedeckte Berge, der blick auf das Meer zur rechten, dazwischen ein paar vereinzelte Wolken die sich aus den Tälern schälen und vor dunkelblauem Himmel dahin ziehen. YES!!! So und nicht anders!!!

Es geht bis Franz Josef, die Umgebung auschecken und ins DOC. Der Alex Knob Track sieht verlockend aus und mit den angegebenen acht Stunden gehzeit eine willkommene Einstiegstour. Der Track wird für den nächsten Tag vorgemerkt. Dennoch geht’s noch zum Gletscher und ich check den kleinen Gletscher Aussichts Walk. Der Gletscher sieht beeindruckend aus und ich habe einfach noch nie eine so lange Gletscherzunge gesehen. Das Ende der Gletscherzunge befindet sich hier auf nur 300hm und es sind nur ein paar Kilometer bis zum Strand. Eco Tourism sieht für mich anders aus, aber der Gletscher bietet wohl die einzige Möglichkeit hier Geld zu verdienen. Helis fliegen im Minutentakt, kleine Heli Rundflüge, große, mit und ohne Landung auf dem Gletscher, halb und ganztags Gletscher Walks, Sky Dives und Off Road Quad Touren sind die angesagten Actions. Vergeblich suche ich Abends nach einem kostenlosen Stellplatz und checke am Ende an einem DOC Campground ein, immerhin sind so wieder sechs Dollar fällig. Zum Abendessen gibt’s heute mal wieder Nudeln, es ist sehr viel los am Campground und so sitze ich am Ende, mit einer Australierin, einem Kanadier, zwei Schweizerinen und einem Pärchen aus Kalifornien am Tisch. Vorallem wegen der vielen Mücken und Sandfly's geht’s früh zu Bett. Ist mir im Grunde sehr recht, da ich den Wecker auf 7:00 Uhr stelle.

Der Wecker schellt, der Gotsch erwacht, es gibt ein kurzes Frühstück und es geht die knapp 20km zum Startplatz meiner Tour, „Alex Knob“. Der Aufstieg ist vergleichsweise entspannt und führt durch Regenwald und unterschiedliche Vegitationszonen. Es ist wirklich richtiger Regenwald, zwar etwas anders wie in Thailand oder Laos, aber einfach schön. Die Trails hier sind so wie sich das, dass Wanderherz erwünscht, ein kleiner schmaler Weg durch wundersame Natur. Kleine Vögel begleiten mich und außer zwei Schweizerinen und zwei Kanadierinnen treffe ich niemanden, lediglich die Helis sind immer mal wieder zu hören. Die Aussichten, die sich auf den Gletscher bieten sind atemberaubend und der Blick beim Aufstieg ist weitestgehend Wolkenfrei. Oben angekommen, trifft sich alles wieder und so sitz ich am Alex Knob, mit Blick auf den Gletscher zwischen vier Mädels. Der Blick auf den Gletscher ist inzwischen durch Wolken getrübt, doch kurz bevor wir los wollen reist es nochmal auf und wir können noch einen kurzen Blick erhaschen. Der Weg nach unten ist für mich nicht ohne, meine Knie melden sich zeitig und sagen mir, dass ich die letzten Monate mehr Sport machen hätte sollen. Am Abends check ich noch bis nach Fox Glacier und dort auf einem Campingplatz ein. Eine Dusche war zwar nicht unbedingt notwendig tut aber doch sehr gut. Es gibt wieder Nudeln und ein bisschen Bier.

Heute ist Lazy Day. Statt den Nachmittag in der Hammock zu verbringen, raffe ich mich auf und schreibe diesen Post. Die Ortschaft um Fox Glacier ist leider noch kleiner als Franz Josef und so gibt’s hier nicht mal einen ATM. Da ich nur noch 8,- NZD in Bar habe, der Campground am Beach bestimmt auch wieder sechs oder zehn Dollar kosten wird, überlege ich die 21km nach Franz Josef zurück zu checken um zumindest ein paar Kröten in der Tasche zu haben, andererseits kann ich das auch morgen machen. So wie das aussieht werde ich hier den morgigen Tag mit lockeren Actions verbringen und übermorgen evtl. den Mt. Fox Track in Angriff nehmen. Ein acht Stunden Walk und sehr steil, ich bezweifle, dass meine Knie das mitmachen, aber wir werden sehn was wird.

Soooo Leut, was soll ich euch noch sagen, freu mich immer wieder über die netten Mails und Komments von euch, oder auch die Anrufe die ich inzwischen gelegentlich erhalte. Bilder gibt’s leider erst wenn ich den nächsten ungesicherten HotSpot finde. Beste Grüße an euch alle, passt auf euch auf und lasst's euch gut gehen (rock).

Sonntag, 31. Januar 2010

NZ Update

Nun jut, so ist dass, back to da western world!! Nach drei Wochen kann ich inzwischen behaupten angekommen zu sein. Die Umstellung nach dreieinhalb Monaten Süd Ost Asien ist nicht zu unterschätzen. OK! Mein Auto ist soweit prepared, hab mich inzwischen gut damit angefreundet und will nicht länger über Kohle und Reparaturkosten nachdenken. Es läuft und ist gut eingerichtet, sogar nen 220V Socket hat sich der Gotsch geleistet. Es schläft sich ausgezeichnet in meinem neuen Begleiter, den ich auf den Namen POW getauft habe. Den krassen Stearing Wheel Shake Effekt habe ich durch mehrmaliges Wuchten der Reifen inzwischen auf ein Minimum reduzieren können, wollen wir nun hoffen dass POW wacker durchhält und mir ein treuer Begleiter ist. Zu POW gibt’s ansonsten nicht viel zu Sagen, Mazda MPV, Automatic, 2,6l (oder so), V6, trinkt ordentlich, croused sich dafür aber anständig.

Die Tage von Sonntag dem 17.01. bis Sonntag dem 24.01. habe ich noch in Christchurch verbracht. Meine Visa kam zwar schon am Donnerstag dem 21.01. an, aber was solls. Die Zeit mit Craig war einfach cool und es gab auch jeden Tag irgendwas zu erledigen. Um ehrlich zu sein, haben wir viel Zeit im Rockpool, einer netten PoolBar mit free WiFi, Bier und Pool verbracht. Dafür ist mein Lebenslauf jetzt gut prepared und die erste Bewerbung ist raus. Für die Stelle habe ich aber bereits eine Absage erhalten. Der Gotsch, als „Head of Snowpark Shaper“ war denen wohl doch ein zu großes Risiko. Die Ausschreibungen für das Fußvolk in den Skigebieten laufen aber eben erst ab Anfang März.

Nun ja, am 24.01. bin ich erstmals richtig los gecrused, raus aus Christchurch. Auf dem Highway 1 muss man schon mal 100kmh fahren und mein Lenkradshakeing war nicht zu ertragen, nachdem ich an einem Sonntag los bin, hatte natürlich jede Werkstatt zu. In Geraldine hab ich dann einen Stop eingelegt und auf den Montag gewartet. Der Nachmittag war mit meinem ersten HotSpot takeover gut rum zu bringen und Abends hatte ich außerhalb der Stadt, an einem netten kleinen Rastplatz, gesellige Gespräche mit einem Pärchen aus Wales. Man Stefan, wenn ich immer wieder unsere Storys erzähle, Zweifel ich manchmal selbst an dem erlebten.

Am Nächsten Tag hat der Mechanik von Firestone meine Vorder- und Hinterreifen gewuchtet, damit war das Shakeing schon etwas besser. Die Vorderreifen hatte ich in Christchurch bereits schon mal wuchten lassen. Von Geraldine gings zum Lake Tekapo. Die Entfernungen hier sind echt ein Witz und so war ich trotz der Werkstattaction schon Mittags dort. Also nimmt man sich Zeit, fährt ein bisschen den See entlang und genießt die riesige Aussicht. Lake Alexandrina ist gleich nebenan und so schaut man da auch einfach noch vorbei. Was aber will ich hier machen, noch nicht lange unterwegs treibts mich weiter zum nächsten See. Lake Pukaki, Aoraki und Mt.Cook, schon ein riesen HIT!! Allein das im Auto fahren macht einen riesen Spaß, die Ausblicke sind phänomenal und so erfahre ich an diesem Tag den ersten Scream Effekt in NZ. Scream Effekt ist, wenn man plötzlich ein fettes „Jehaaa!“ raus schreit, weil einfach alles so fett ist. Das Wetter ist seit ich aus Geraldine raus bin endlich schön und die Landschaft atemberaubend. Am Lake Pukaki mache ich halt, genieße den Ausblick auf Mt. Cook, nehm mir für diesen, für mich besonderen, Berg, extra Zeit. Häng die Hängematte auf, bleibe für diesen Tag einfach dort und genieße nur den Blick zum ca. 70km entfernten Berg.

An den ganzen Seen wären zu Haus alle paar km dicke, schicke Dörfer und man wird Leute sehen ohne Ende, hier ist einfach nix. Von der Hauptstrasse biegt man nach Aoraki ab, das sind 55km am See entlang mit Blick auf den höchsten Berg Neuseelands, Mt. Cook (3754m). In Aoraki selbst gibt’s wenig zu sehen und ich bereue, dass ich nicht genügend Verpflegung für einen Track dabei habe. Nach genauerer Recherche stellt sich aber raus, dass bis auf die Müller Hut, ohne Gletscherausrüstung und Seilkamearad nicht viel zu holen ist. So check ich nur noch den Tasman Glacier Stausee, fahr zurück nach Twizel um einen unsecured HotSpot zu missbrauchen und einzukaufen. Wieder schlafe ich an einem netten kleinen Rastplatz. Nachdem ich gemeint habe zu sehen, dass irgendwas mit der Spureinstellung an POW so überhaupt nicht stimmt, such ich im Internet nach der nächsten Mazda Werkstatt. Entschiede mich für Queenstown und voller Sorge, fahr ich am nächsten Tag die ganzen, fast 200km, bis nach Queenstown. Testfahrt mit dem Mechanic, reifen wuchten, Testfahrt,......, immerhin ist inzwischen fast kein Shakeing mehr zu merken und auch sonst scheint alles OK zu sein. Hoffe jetzt einfach, dass es das für die nächste Zeit gewesen ist.

Seit Mittwoch bin ich also hier in QT (Queenstown). Erinnert alles wirklich an Riva oder Torbole, Same Same but different, eben. Beim reisen muss ich immer wieder an Garth von Waynes World denken, den Satz den er am ersten Tag im neuen Studio raus laesst: „Es ist wie mit einer frischen Unterhose, am ersten Tag kratzt sie noch ein bisschen, aber dann, dann will man gar nicht mehr raus“, oder so ähnlich. So empfinde ich das oft mit neuen Plätzen oder Orten, erst ist alles komisch und dann...... Naja, nachdem ich mit meinem Knie immer noch auf Sparflamme laufe, war bis auf Party und Shopping noch nicht viel los. Vorgestern habe ich den ersten KnieTestWalk hingelegt (450hm) und war überrascht was schon wieder geht. Nach einem Ruhetag gestern, hab ich mir heute, für einen halben Tag, ein nettes Specialized Fully gegönnt. Große Tour war mir noch zu riskant und so bin ich wieder den Skyline Hill hoch. Die Downhill-Trails, auf die ich bereits einen Blick geworfen hatte, sahen doch zu verlockend aus. Wie geplant, konnte ich die Trails, in der gegebenen Zeit, zwei mal rocken und hab immerhin fast 900hm überwunden. Mein Knie hält!

Ansonsten sind die weiteren Planungen wieder mal etwas ungewiss. Morgen geht’s auf jeden Fall runter von diesem Campingplatz. Bis Zum ersten Track lasse ich noch ein paar Tage vergehen und mit genügend Sonne im Gesicht lässt es sich hier grad gut aushalten. Zwei Track Optionen sind inzwischen gecheckt, der Greenstone und Caples oder der Dart and Rees, beide dauern zwischen vier und fünf Tagen. Wir werden sehn wann ich mich dazu aufraffe.

Was sonst noch so abgeht erzähl ich euch ein anderes mal, sicher steht noch einiges an und ich werd euch ordentlich berichten. Nachdem ich mein Tagebuch schon längere Zeit nicht geschrieben habe kommt aktuell „fast“ alles in den Blog. Rockt Leute, rockt und nehmt das Leben einfach wie es kommt.

Montag, 18. Januar 2010

The first Days in NZ

Na dann erst mal allen noch ein gutes Neues, LETZ ROCK 2010!!

Nachdem sich unsere nette Gruppe nach Neujahr so nach und nach aufgelöst hatte, Stefan musste ja leider schon am 01.01. Richtung City, Naama, Laurent, Thomas und Evi, sind am 2. los, Steffania und Francesco am 5. und für mich gings schließlich am 6. zurück nach Bangkok. Die zwei Tage Bangkok habe ich in erster Linie mit Shopping verbracht, ein paar nachträgliche Weihnachtsgeschenke für die Familie, eine kleine 1,8Zoll HD als Backup-Device für mein Notebook, einen Pulli und eine kurze Hose (die ich hier eh nicht brauche). Am 09.01. gings um 12:40 Uhr mit dem Flieger erst bis nach Singapur. Natürlich alles wieder mit klassisch verplanter Action. Zwei Tage vor Abflug hatte ich mir gedacht, wäre evtl. ganz geschickt wenn ich mir das mit dem Work and Travel nochmal ansehe und tatsächlich ist da etwas auszudrucken. Leider wusste ich den Login für die Immigration Website nicht mehr und mein Account war nach einigen Versuchen erst mal für acht Stunden gesperrt. Letzten Endes habe ich am Tag vor Abflug das Immigration Office in NZ angerufen, die meinten wiederum, alles kein Problem solange sich die Passnummer nicht geändert hat. Dummerweise, wollte die Dame am Check-in das Papier gerne sehen, auf jeden Fall, erst mal wieder ein riesen Act und ich war froh, dass ich schon so früh am Flughafen war. Nach einigem Hin und Her saß ich dann aber doch im Flieger nach Singapur. In Singapur drei Stunden Aufenthalt, sehr fetter Airport mit Shopping Möglichkeiten ohne Ende und free WIFI. Der Flug nach Christchurch, 10 Stunden non-stop, war bis auf die Turbulenzen über den neuseeländischen Alpen eher unspektakulär und für mich ausreichend lang.

Ankunft in NZ, vielleicht 16 Grad, windig, bewölkt. Die Pass und Zollkontrolle zieht sich, auch hier würde man gern den Ausdruck meines eVisas sehen. Die anschließende Zollkontrolle ist krass, der Zollbeamte beanstandet meine nicht einwandfrei geputzten Wanderschuhe und spritzt die Sohlen im Hinterzimmer nochmal gründlich ab. Das Buch, “Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten”, bringt genügend Pluspunkte und ich schaffe es endlich durch den Zoll. Natürlich muss ich erst mal eine rauchen, treffe draussen einen Inder der in Christichurch studiert und sich am Airport ein bisschen Kohle verdient. Auf seinen Tipp hin, fahre ich mit dem RedBus ins CityCenter und checke im YMCA Guesthouse ein. Da ich wieder mal, gegen Mittag, in einem neuen Kapitel meiner Reise aufschlage, pack ich mich zusammen und will los in die Stadt. Nicht weit von meinem GH entfernt befindet sich die Art Gallery. Ein alt englisches Gebäude, überhaupt erinnert viel in Christchurch an England, nicht nur das Wetter. Auf einem Platz nebenan ist ein Markt und dort finde ich doch glatt eine Imbissbude, in der ein Berliner steht und Leberkässemmeln verkauft. Nun gut, es gibt ein Bier dazu, es wird ein bisschen gelesen und ansonsten steht an diesem Tag nichts weiter an.

Am nächsten Tag mach ich mich frühs auf in die Stadt, checke ein bisschen durch die Gegend und außerdem steht Backpackers Car Marked noch auf dem Programm. Irgendwie fühlt sich NZ im ersten Moment komisch an. Mein CV ist weitestgehend prepared und auch die ersten Stellenangebote sind gecheckt. Dennoch ist irgendwie so viel zu tun. Alles ist schweine teuer, ein Bier im Pub kostet schnell acht Neuseeland Dollar, ein Essen im Restaurant ist kaum unter 15$ zu haben und eine Flasche Wasser (1,5l) im Supermarkt kostet um die 3$. Eins nach dem anderen denke ich mir und mit einem eigenen Auto kann ich mir schnell die 25$ für das Dommitory sparen. Also, desto früher desto besser, denk ich. Der Backpacker Car Marked liegt am Rand der Innenstadt. Es gibt reichlich Auswahl an abgefrackten Karren. Backpacker sitzen vor Ihren Autos und hoffen so, diese schneller und zu besseren Preisen los zu bekommen. Nun gut, es ist nicht anders als Lotto zu spielen und so scheisse wie die ganzen Autos aussehen machts wohl kaum einen Unterschied welche Karre ich kauf. Ein Mazda MPV scheint mir nicht verkehrt und benebelt wie ich von allem neuen hier noch bin, hinterlege ich 200$ und will den Rest am nächsten Tag bezahlen. Abends treffe ich mich mit Sandrine einem Mädl aus Frankreich, dass ich über Couchsurfing.org kennengelernt habe, sie bringt Craig aus UK mit und wir geniessen ein paar Bier zusammen.

Die Kohle für das Auto zusammen zu bekommen ist nicht so leicht, mit meinen drei verbleibenden Karten hebe ich abwechselnd Geld ab und es kommt fast schon Stress auf. Ein scheiss, warum musste der dumme ATM in Phnom Pen auch meine VisaCard einbehalten. Gegen 01:00 p.m. treffe ich mich mit den Jungs am Backpackers Car Marked und wir machen die Übergabe von Miko klar (wenn alles fertig ist werde ich Ihn umtaufen). Dummerweise fällt mir erst nachdem die Jungs weg sind auf, dass der TÜF in zwei Wochen ausläuft, hierzulande ist dieser alle sechs Monate fällig. Kein Act denk ich und sprech mit dem Kollegen vom Car Marked. Der ruft auch gleich seinen Kumpel an und in einer guten Stunde sollte alles erledigt sein. Es folgt planloses Rumgelaufe und Zeittotgeschlage. Zurück in der Werkstatt meint Gary, es gibt ein Problem mit dem Stearing, er muss das Teil bestellen und kann Miko erst morgen fertig machen. BITTER! Aber gut, was will ich machen, gegen Blödheit ist eben noch kein Kraut gewachsen.

Gegen Mittag hole ich meinen VAN mit neuer WOF (Warrenty of Fitness) bei Gary ab, er meint alles ist gut, er hat das Stearing so gut wie möglich eingestellt, hat eine Probefahrt gemacht und alles ist in bester Ordnung. Hinterm Steuer meines VAN's gehts zurück ins GH. Zu Fuß gehts anschließend wieder in die Stadt, damit das mit dem Trekking hier was wird, brauchts einfach noch ein wenig Zeuch. Außer einem Fleece kaufe ich aber erst mal nichts. Das viele Geld ausgeben geht mir auf den Sack, alles Sachen die ich daheim rumliegen habe, außerdem denke ich zurück an DonDet, ein Bungalow direkt am Fluss mit Terrasse und Hammock für nicht mal zwei Euro. Ansonsten checke ich das Internet und verabrede mich für Abends mit Craig. Da ich mir die neue Visa ins GH schicken lasse will ich erst mal hier in der Gegend bleiben und plane daher kurze Trips. Nach wie vor ist noch viel zu besorgen, fürs Auto, fürs Trekking und Camping. Wir fassen den Mt. Sumers Track ins Auge, ein zwei Tages Track ist vorerst ausreichend. So können wir unser nur bedingt vorhandenes Equipment testen und sehen was noch fehlt.

Am nächsten Tag treffen wir uns vormittags und machen uns auf die Suche nach einem Schlafsack, Outdoorshops gibts hier bis zum Abwinken und bis alle Shops gecheckt sind und jeder von uns einen Schlafsack hat, ist es Mittag. Die Liegefläche im Auto passt mir auch noch nicht und so geht der Nachmittag mit Gebastel am Auto drauf. Abends checke ich kurzfristig doch noch ins Drifters GH ein.

Freitag morgen um 7:00 Uhr treffe ich mich mit Craig am Auto, wir machen uns auf den Weg zum Mt. Sumers. Immer wieder hören und lesen wir, dass es sich empfiehlt die Secured Car Parks zu nutzen. In Staveley, in einem winzigen Dorf Shop in dem sich auch das TouriOffice befindet fragen wir nach dem Track und dem Parking. Die freundliche Dame organisiert den Parkplatz und wir fahren zu unserem Startplatz. Mein Auto wird die nächsten Tage von Bruce, einem zwei Meter Typen mit langem weissen Bart und seinen Hunden bewacht. Der Track ist für den ersten Tag mit acht Stunden Laufzeit angegeben. Wir geniessen tolle Ausblicke auf die Cantabury Plains und schaffen die Strecke inkl. Pausen in acht Stunden. Die Hütte sieht nobel aus und ich schlaffe wie ein Stein. Der Wanderweg ist, vom Anfang bis zum Ende, ein netter kleiner nature Trial und nur selten trifft man auf andere Wanderer, es gibt keine Kuhglocken und keine Almen, obwohl es nicht weit ist in die Zivilisation, fühlt man sich doch weit weg. Bin mal gespannt wie das auf den nächsten Tracks noch wird. Der HüttenPass für 90$ muss sich schließlich lohnen, eine normale Übernachtung in der Hütte kostet 15$. Der Rückweg macht mir etwas zu schaffen, da ich mir am Vortag wohl ein Aussenband am linken Knie etwas überbeansprucht habe, mit drei Voltaren im Gesicht schaffen wir den Rückweg aber in weniger als der angegebenen Zeit. Nachmittags gibts ein kühles Bier in der Blue Bar in Methven und wir checken dort in ein kleines nettes GH ein.

Seit gestern sind wir wieder in Christchurch, Craig hatte heute ein JobInterview, ich warte auf die Visa und muss Gary nochmals zu der erst durchgeführten Autoreparatur befragen. Leider ist Gary heute nicht zu erreichen und ich werde sehn, dass ich Ihn morgen zu fassen bekomme. Die letzte Nacht habe ich das erste mal im Auto gepennt und musste gleich wieder einige Kleinigkeiten auf die Liste “zu besorgen” packen. Was heute Abend, wie genau läuft, weiß ich noch nicht, wahrscheinlich werd ich an den Bryton Beach fahren um dort zu pennen und mein Kochequipment auschecken.

Wir werden sehn wie das hier weiter geht, nachdem in dem GH in Methven überall Schnee Bilder hingen und ich weiß dass es daheim ordentlich Schnee hat, geht mir hier in Teilen einiges auf den Sack. Auf den Schnee hier, muss ich noch bis Juni warten!!! Mein Knie schmerzt und für jeden Scheiss brauchts Kohle, noch dazu, ist NZ für jeden FunSport gut zu haben und so wär ein Bike, ein Surfboard, Kletterausrüstung usw. schon der Hit. Hoffe das große Einrichten hat bald ein Ende und mit der Visa am Sack gehts gegen Ende der Woche auch erst richtig los. Ein grober Schlachtplan für NZ wird immer konkreter und ich werde sehen was daraus wird. Fest steht, ich werd euch KIWIs rocken!

Lassts euch gut gehn und genießt den Pow!

Montag, 28. Dezember 2009

Happy New Year 2010!!

Mei Leut, was soll ich gross schreiben? Erst mal vielen Dank fuer die lieben Gruesse von euch allen. Weihnachten unter Palmen mit BBQ am Strand und guter Mucke ist schon mal was anderes. Die Weihnachtsstimmung fehlt, aber dennoch hat der Tag was besonderes weil wir eben alle aneinander denken.

Wir sind nach wie vor am Lonely Beach auf Kho Chang und wie gesagt ist der gar nicht so lonely. Party all night long!! Dabei ist es gut zu wissen, dass daheim, um diese Jahreszeit auch alle am saufen sind. Ansonsten waren wir faul und sind am Strand gelegen, viel gesehen habe ich von der Insel bisher nicht, aber darum gehts mir diese Tage irgendwie auch nicht. Zumindest Stefan war heute kurz mit dem Moped unterwegs.

Für Sylvester werden wir uns morgen, mit einer netten kleinen Gruppe Travelbekannter, nach Kho Mak auf machen. Kho Mak ist eine ziemlich kleine Nachbar-Insel auf der es wunderschön sein soll. Wir erhoffen uns Bungalows direkt am Strand und für jeden eine Hammock. Wir werdens sehn und Sylvester vielleicht an einem Lagerfeuer am Strand feiern.

Euch allen Wünschen wir einen gutes neues Jahr 2010, eine gute Party mit den euch liebsten und viel Gesundheit. Möget Ihr all eure Wünsche wahr werden lassen!!

Massige Gruesse von Christian und Stefan

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Siem Reap und die Reise auf die Insel

Nach zwölf Stunden Bustravel von Sihanoukville über Phnom Pen erreichen wir Siem Reap. Die Tempel von Angkor dürfen wir einfach nicht missen. Wir checken im GH Number 10 ein, dass Zimmer ist gross und sauber, allerdings stört uns schon am ersten Tag der dürftige Aufenthaltsbereich. Den ersten Tag nutzen wir um die Stadt zu erkunden. Siem Reap ist, verglichen zu allem anderen was wir bisher in Kambodscha gesehen haben, wieder eine ganz andere Nummer. Hier treffen Backpacker, Koffertouris, Pauschaltouristen und reisende Rentnerhorden aufeinander. Im Stadtzentrum gibt es einige Märkte die an unser heimisches Tollwood erinnern. Rund um die Pub Street gibt es Bars ohne Ende, ein mini Cuba Libre kostet hier über drei Dollar. Nach unserem ersten walk trough chillen wir uns vor einen Supermarkt, kaufen eine kleine Flasche Mekong Whiskey und ein paar Dosen Cola.

Am ersten Tempel Tag, war geplant, früh los zu machen.Wir verabreden uns mit einem TukTuk Fahrer für sieben Uhr. Da uns das GH aber nicht so recht passt, wollen wir früh morgens noch schnell ins Village Garden GH umziehen. Nachdem unser TukTuk bereits nach den ersten 50 Metern einen Platten hat, wird aber schnell klar, dass wir heute zwar früh aufgestanden sind, wir es aber nicht allzu früh zu den Tempeln schaffen. Macht nix, wir checken im Village Garden GH ein, das Zimmer ist nicht der Hit, dafür hats aber einen entspannten Lounge Bereich. Wir starten mit der „grossen Tempel Runde“. Unser erster Tempel ist Ta Prohm, der Jungle Tempel. Sehr beeindruckend das ganze. Es sind zwar bereits viele Touris unterwegs, dennoch findet man immer wieder entlegene Ecken wo sich nur wenige Touris herumtreiben. Es ist schon verrückt, die Tempel-Ruinen sind teilweise über 1000 Jahre alt, genau genommen würde man annehmen, dass alles fein säuberlich abgesperrt und geschützt ist. Sicherlich wurde viel Arbeit in den Wiederaufbau gesteckt, bzw. wird noch immer, aber dennoch kann man fast überall über alte Gemäuer und Steine klettern. Nach dem ersten Tempel Tag wird klar, dass sich die Reise nach Siem Reap auf jeden Fall gelohnt hat. Am zweiten Tag stehen wir um fünf Uhr morgens auf und geniessen zusammen mit 1000 anderen Touris den Sonnenaufgang über Angkor Wat. Angkor selbst ist riesig, verglichen mit den Tempeln vom Vortag fehlt uns hier aber ein wenig vom Indi Flair. Anschliessend besuchen wir Angkor Thom und sind gegen Mittag wieder im GH. Das GH ist richtig cool, nein nicht wegen der Zimmer, sondern wegen der Dachterrasse. Es ist ein riesen GH und so ist auf der Terrasse immer etwas los. Wir lernen viele neue Leute kennen und haben eine super Zeit. Am Dritten Tag gönnen wir uns nochmals ein TukTuk, lassen uns Richtung der Tempel fahren und verbringen den Nachmittag unter Bäumen, mit ein paar Bier, in unserer Hammock.

Früh morgens geht’s per Bus zurück nach Phnom Pen, da wir einen Flug von Phnom Pen nach Bangkok gebucht haben. Es bleiben uns drei volle Tage Phnom Pen. Am ersten Tag back in PP, entscheide ich mich fuer den Mittagsbus nach Kampot und gehe dabei von gut zwei Stunden Fahrzeit aus, Stefan wird die Zeit in Phnom Pen verbringen. Letzten endes dauert die Fahrt, nach Kampot, fünf Stunden und ich frage mich, was ich mir dabei überhaupt gedacht habe. Im Blissful GH treffe ich Melinda und wir haben einen coolen Abend. Am nächsten Tag treffe ich per Zufall ein Pärchen, dass wir in Siem Reap kennen gelernt haben. Die Zeit in Kampot ist super und die Reise hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Am Samstag geht’s mit dem Bus wieder nach Phnom Pen, alles geht gut und ich treffe mich mit Stefan am Flughafen. Gegen 19:00 Uhr schlagen wir in der Khao San Road in Bangkok auf.

Bangkok, seit meinem letzem Besuch vor gut sieben Jahren hat sich die Ecke Khao San schon verändert. Inzwischen ist die Backpacker und Party Area nicht mehr nur auf die Khao San begrenzt, ein ganzes Viertel ist voll mit Bars, Guesthouses, Backpackern und Alt-Hippies. Nachdem die Insel ruft, sind wir uns einig, nicht sehr lange in Bangkok zu verweilen. Der eine Tag Bangkok, der uns zur Verfügung steht, wird ordentlich ausgenutzt. Wir checken den Weekendmarkt, auf dem ich zwei T-Shirts kaufe, die mir, wie sich im Nachhinein herausstellt beide zu klein sind. Wir checken die Ecke Siam Square und ich ende meinen Shopping Tag in einem riesen Elektro Shopping Center. Nachdem ich meinen MP3 Player vor einiger Zeit verloren habe musste dringend ein neuer her und da ich doch sehr viel Zeit mit Fotos und meinem Blog verbringe, musste sich hier ebenfalls etwas ändern. Stefan checkt derweilen zu seinem Schneider und probiert seine bestellten Anzüge an.
Was schon witzig ist, am ersten Abend treffen wir per Zufall Markus auf den Strassen Bangkoks, wir haben Ihn in Siem Reap kennen gelernt und hatten eine coole Zeit. Am nächsten Tag treffen wir per Zufall Elke und Sami, die wir seit Luang Prabang immer mal wieder irgendwo treffen. Die Welt ist eben doch ein Dorf.

Gestern gings dann endlich auf die Insel, ich war mir anfangs etwas unsicher, da ich mit Sihanoukville nicht so recht zufrieden war. Nach einem zwölf Stunden Travel geniessen wir aber endlich einen wunderschönen Sonnenuntergang unter Palmen am Strand, natürlich mit nem Cuba Libre in der Hand. Wir werden die nächsten Tage am Lonely Beach auf Kho Chang verbringen. Die erste Party haben wir bereits hinter uns und es tut wirklich mal wieder gut, auf ordentliche Mucke abzudancen, ausserdem haben wir bereits viele alte Bekannte, die wir bisher auf unserer Reise kennen gelernt haben, wieder getroffen. Kho Chang, we will Rock You!!!

Die Story von Stefan hatte ich euch irgendwie vorenthalten. Stefans Flug, zurück nach Deutschland geht am 03.01. Nach den ersten Wochen hatte sich Stefan überlegt, dass zwischen seinem Urlaubsende und Weihnachten nur gut zwei Wochen liegen. Nach einigem hin und her, hat Ihm sein Chef die Zeit zugesagt und so können wir noch ein Weilchen zusammen rocken.
Fuer mich steht das nächste Abenteuer ebenfalls bereit. Mein Flug nach Neuseeland (Christchurch) geht am 09.01. und ich freu mich richtig drauf. Sicher gibt’s noch viel zu sehen in Süd-Ost-Asien, aber ich bin mir sicher, dass ich das alles noch machen werde. Im Moment finde ich ein wenig Kontrastprogramm sehr reizvoll. So gesehen, neigt sich der grobe Plan, den ich für meine Reise hatte dem Ende. Sicher in NZ war noch viel Wandern angedacht, im Moment ist mir aber mehr nach Strand und man weiss zwar nie, aber ich hoffe, ich kann in NZ erst mal ein paar Tage auf einem Surfbrett rocken.

Inzwischen hatte ich auch einige Posts vorbereitet die ich nicht veröffentlicht habe. Wie die meissten wissen, geht’s eben nicht nur um das Reisen. Die letzte Zeit war voll mit Actions und ich habe viel gesehen. Desto länger ich aber unterwegs bin, desto eher lässt sich meine ganze Denke auf eine relativ kurze Aussage reduzieren:

Just do it!! Why the Hell not?? Go for it!! Belive in yourself and do what ever you like!! Why not??

Heute ist der 23.12. und morgen ist Weihnachten. Irgendwie kann ich dieses Jahr mit Weihnachten aber überhaupt gar nichts anfangen. Auf jeden Fall, wünsche ich euch allen ein tolles Weihnachtsfest, geniesst die Zeit und rockt das Haus!!!

Hab euch alle lieb und denk an euch, viele sonnige Grüße vom Lonely Beach!!